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	<title>Comments on: Science 2.0 &#8211; Wissenschaft auf dem Holzweg?</title>
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	<description>... mit Köpfchen</description>
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		<title>By: Patrick Breitenbach</title>
		<link>http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/comment-page-1/#comment-1051</link>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:38:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube die Sache braucht ganz einfach seine Zeit. Wir untersch&#228;tzen als neo- und technophile Menschen den Graben der zwischen uns und den neophoben Menschen liegt, wobei das schon wieder eine unfaire Wertung impliziert.

Es gibt de facto Menschen mit v&#246;llig anderen Kommunikationsverhaltensweisen. Sie sind beispielsweise eher verbal orientiert, sprich Vieltelefonierer (bsp. mein Chef und Pr&#228;sident an unserer Hochschule), die mit digitaler Schriftkommunikation wirklich wenig anfangen k&#246;nnen (so wie umgekehrt Vielschreiber es bei der verbalen Kommunikation vielleicht empfinden). Nat&#252;rlich m&#252;ssen/sollten Wisenschaftler viel schreiben/publizieren, aber das hei&#223;t nicht, dass sie dies in der Regel auch voller Freude au&#223;erhalb ihrer Pflicht, also in virtuellen Diskussionsszenarien tun. :-)

Punkt 2 ist sicherlich noch die gro&#223;e Angst vor der Transparenz im Web2.0. Was bei vielen Unternehmen so laaangsam ankommt, hat sich in der Wissenschaftscommunity noch nicht wirklich angedockt. Man f&#252;rchtet um Urheberrechtsverletzung, &#246;ffentliche Fehler oder sonstiges ungew&#252;nschtes Feedback. &#220;berhaupt besteht die Angst sich zum gl&#228;sernen Menschen zu machen und versteht im Gegensatz dazu noch nicht wirklich die Vorz&#252;ge dieser Transparenz, bzw. stuft sie nicht als entsprechend wertig ein.

Die Gr&#252;nde sind also vielf&#228;ltiger Natur und das einzige was man da machen kann ist &quot;dran bleiben&quot; und weiterhin m&#246;glichst viele Menschen im gew&#252;nschten Umfeld &#252;berzeugen und begeistern. Auf alle f&#228;lle darf man seine Geduld nicht verlieren. Und es bewegt sich doch!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube die Sache braucht ganz einfach seine Zeit. Wir untersch&#228;tzen als neo- und technophile Menschen den Graben der zwischen uns und den neophoben Menschen liegt, wobei das schon wieder eine unfaire Wertung impliziert.</p>
<p>Es gibt de facto Menschen mit v&#246;llig anderen Kommunikationsverhaltensweisen. Sie sind beispielsweise eher verbal orientiert, sprich Vieltelefonierer (bsp. mein Chef und Pr&#228;sident an unserer Hochschule), die mit digitaler Schriftkommunikation wirklich wenig anfangen k&#246;nnen (so wie umgekehrt Vielschreiber es bei der verbalen Kommunikation vielleicht empfinden). Nat&#252;rlich m&#252;ssen/sollten Wisenschaftler viel schreiben/publizieren, aber das hei&#223;t nicht, dass sie dies in der Regel auch voller Freude au&#223;erhalb ihrer Pflicht, also in virtuellen Diskussionsszenarien tun. <img src='http://2headz.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Punkt 2 ist sicherlich noch die gro&#223;e Angst vor der Transparenz im Web2.0. Was bei vielen Unternehmen so laaangsam ankommt, hat sich in der Wissenschaftscommunity noch nicht wirklich angedockt. Man f&#252;rchtet um Urheberrechtsverletzung, &#246;ffentliche Fehler oder sonstiges ungew&#252;nschtes Feedback. &#220;berhaupt besteht die Angst sich zum gl&#228;sernen Menschen zu machen und versteht im Gegensatz dazu noch nicht wirklich die Vorz&#252;ge dieser Transparenz, bzw. stuft sie nicht als entsprechend wertig ein.</p>
<p>Die Gr&#252;nde sind also vielf&#228;ltiger Natur und das einzige was man da machen kann ist &#8220;dran bleiben&#8221; und weiterhin m&#246;glichst viele Menschen im gew&#252;nschten Umfeld &#252;berzeugen und begeistern. Auf alle f&#228;lle darf man seine Geduld nicht verlieren. Und es bewegt sich doch!</p>
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		<title>By: Matthias Rohs</title>
		<link>http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/comment-page-1/#comment-1042</link>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:58:55 +0000</pubDate>
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		<description>Eine kleine Erg&#228;nzung via Twitter (@sxwot): Eine Pr&#228;sentation zu Web 2.0 f&#252;r Biologen http://www.cshblogs.org/cshprotocols/2008/04/03/web-20-for-biologists-are-any-of-the-current-tools-worth-using/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Erg&#228;nzung via Twitter (@sxwot): Eine Pr&#228;sentation zu Web 2.0 f&#252;r Biologen <a href="http://www.cshblogs.org/cshprotocols/2008/04/03/web-20-for-biologists-are-any-of-the-current-tools-worth-using/" rel="nofollow">http://www.cshblogs.org/cshprotocols/2008/04/03/web-20-for-biologists-are-any-of-the-current-tools-worth-using/</a></p>
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		<title>By: Artikel und Bildungs-Website Tipp der Woche</title>
		<link>http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/comment-page-1/#comment-1038</link>
		<dc:creator>Artikel und Bildungs-Website Tipp der Woche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:20:02 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Science 2.0 – Wissenschaft auf dem Holzweg? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Science 2.0 – Wissenschaft auf dem Holzweg? [...]</p>
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		<title>By: Matthias Rohs</title>
		<link>http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/comment-page-1/#comment-1034</link>
		<dc:creator>Matthias Rohs</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 08:48:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://2headz.ch/blog/?p=1274#comment-1034</guid>
		<description>Lieber Martin

Vielen Dank f&#252;r Deinen langen Kommentar, der mich zum Nachdenken angeregt hat - und damit auch zeigt, dass Gedankenaustausch im Web m&#246;glich ist und Lernprozesse angeregt werden ;) Das wollte ich auch nicht bezweifeln und Du hast ohne Einschr&#228;nkungen recht, dass mir ohne dies Austausch etwas fehlen w&#252;rde. Ich bezweifel auch nicht die M&#246;glichkeiten und das Potential, das - leider viel zu selten - sichtbar wird. Vielleicht sind es auch nur die Erwartungen, die man an diesem Austausch hat, und die (zumindest teilweise) entt&#228;uscht wurden. So verwundert mich nicht, dass man &#252;ber ein Thema wie &quot;Web 2.0 und Wissenschaft&quot; sehr gut im Web diskutieren und Sichtweisen austauschen kann - und dies auf der Ebene eines Gespr&#228;chs, wie wir es vielleicht auch auf einer Tagung f&#252;hren k&#246;nnten. Da wir uns aber gerade nicht auf einer Tagung sehen, ist dies einerseits eine sehr gute M&#246;glichkeit, dieses Gespr&#228;ch zu f&#252;hren und andere daran zu beteiligen. Andererseits ist es - aus meiner bescheidenen Erfahrung heraus - schwierig, dieses Gespr&#228;ch &#252;ber andere Themen anzustossen, wie &quot;Methoden zur Erfassung informellen Lernens&quot; oder vielleicht &quot;Empirische Befunde zu Ursachen f&#252;r Schulverweigerung&quot; ... wahrscheinlich gibt es genau dazu jetzt was ;) - aber ich hoffe Du kannst Dir vorstellen was ich meine. Das ist/war vielleicht eine &#252;berzogene Erwartung und bildet sicherlich auch nicht das ab, was als Flurgespr&#228;ch auf einer Tagung laufen w&#252;rde. Und von dieser Vorstellung muss man/ich mich vielleicht verabschieden. Das heisst nicht, dass es dies auch gibt, aber es ist nicht die Regel. Ich &#252;berfliege regelm&#228;ssig ca. 30-35 Blogs, die f&#252;r das informelle Lernen relevant sind, habe einge Suchanfragen zu diesem Thema abonniert und von allem was aus dem Netz kommt, sind weniger als 10% f&#252;r mich interessant - um nicht zu sagen relevant. Ein Drittel bis zur H&#228;lfte der Beitr&#228;ge sind meines Erachtens sogar inhaltlich h&#246;chst fragw&#252;rdig. 
Ich habe durchaus noch die Hoffnung, dass sich das &#228;ndern wird und mit der im Beitrag angsprochenen Spezialisierung wird vielleicht auch jeder f&#252;r seinen Anspruch und sein Thema eine Gruppe finden. 
Vielleicht sollte ich dabei noch mal betonen, dass es mir nicht um Wertungen geht, sondern nur um die Frage von Erwartung und Realit&#228;t und hier sehe ich eine L&#252;cke. Insbesondere bei den Research Social Networks. F&#252;r mich bedeutet mein pers&#246;nliches Res&#252;mee auch nicht, dass ich auf den Austausch im Netz verzichten m&#246;chte, sondern lediglich, dass diese Form f&#252;r bestimmte Ziele nicht geeignet ist. Auch pl&#228;diere ich nicht daf&#252;r den Austausch &#252;ber Artikel und Rezensionen zu f&#252;hren. Momentan scheint mir dies aber f&#252;r bestimmte Bereiche der Wissenschaft (noch?) Erfolgversprechender - f&#252;r den Erkenntnisgewinn, das w&#228;re mir wichtig. F&#252;r die Karriere aber sicherlich auch. 
Ich stimme Dir in vielen Deiner Punkte zu und pl&#228;diere entschieden f&#252;r mehr Offenheit und Kommunikation &#252;ber Forschungsergebnisse im Netz. Es muss aber genau geschaut werden, was funktioniert und erfolgversprechend ist. Und an dieser Stelle befinden wir uns irgendwo zwischen Experimentierstatus und der Reflexion erster Erfahrungen. Und Letzteres war das Ziel meines Beitrags.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Martin</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r Deinen langen Kommentar, der mich zum Nachdenken angeregt hat &#8211; und damit auch zeigt, dass Gedankenaustausch im Web m&#246;glich ist und Lernprozesse angeregt werden <img src='http://2headz.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Das wollte ich auch nicht bezweifeln und Du hast ohne Einschr&#228;nkungen recht, dass mir ohne dies Austausch etwas fehlen w&#252;rde. Ich bezweifel auch nicht die M&#246;glichkeiten und das Potential, das &#8211; leider viel zu selten &#8211; sichtbar wird. Vielleicht sind es auch nur die Erwartungen, die man an diesem Austausch hat, und die (zumindest teilweise) entt&#228;uscht wurden. So verwundert mich nicht, dass man &#252;ber ein Thema wie &#8220;Web 2.0 und Wissenschaft&#8221; sehr gut im Web diskutieren und Sichtweisen austauschen kann &#8211; und dies auf der Ebene eines Gespr&#228;chs, wie wir es vielleicht auch auf einer Tagung f&#252;hren k&#246;nnten. Da wir uns aber gerade nicht auf einer Tagung sehen, ist dies einerseits eine sehr gute M&#246;glichkeit, dieses Gespr&#228;ch zu f&#252;hren und andere daran zu beteiligen. Andererseits ist es &#8211; aus meiner bescheidenen Erfahrung heraus &#8211; schwierig, dieses Gespr&#228;ch &#252;ber andere Themen anzustossen, wie &#8220;Methoden zur Erfassung informellen Lernens&#8221; oder vielleicht &#8220;Empirische Befunde zu Ursachen f&#252;r Schulverweigerung&#8221; &#8230; wahrscheinlich gibt es genau dazu jetzt was <img src='http://2headz.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; aber ich hoffe Du kannst Dir vorstellen was ich meine. Das ist/war vielleicht eine &#252;berzogene Erwartung und bildet sicherlich auch nicht das ab, was als Flurgespr&#228;ch auf einer Tagung laufen w&#252;rde. Und von dieser Vorstellung muss man/ich mich vielleicht verabschieden. Das heisst nicht, dass es dies auch gibt, aber es ist nicht die Regel. Ich &#252;berfliege regelm&#228;ssig ca. 30-35 Blogs, die f&#252;r das informelle Lernen relevant sind, habe einge Suchanfragen zu diesem Thema abonniert und von allem was aus dem Netz kommt, sind weniger als 10% f&#252;r mich interessant &#8211; um nicht zu sagen relevant. Ein Drittel bis zur H&#228;lfte der Beitr&#228;ge sind meines Erachtens sogar inhaltlich h&#246;chst fragw&#252;rdig.<br />
Ich habe durchaus noch die Hoffnung, dass sich das &#228;ndern wird und mit der im Beitrag angsprochenen Spezialisierung wird vielleicht auch jeder f&#252;r seinen Anspruch und sein Thema eine Gruppe finden.<br />
Vielleicht sollte ich dabei noch mal betonen, dass es mir nicht um Wertungen geht, sondern nur um die Frage von Erwartung und Realit&#228;t und hier sehe ich eine L&#252;cke. Insbesondere bei den Research Social Networks. F&#252;r mich bedeutet mein pers&#246;nliches Res&#252;mee auch nicht, dass ich auf den Austausch im Netz verzichten m&#246;chte, sondern lediglich, dass diese Form f&#252;r bestimmte Ziele nicht geeignet ist. Auch pl&#228;diere ich nicht daf&#252;r den Austausch &#252;ber Artikel und Rezensionen zu f&#252;hren. Momentan scheint mir dies aber f&#252;r bestimmte Bereiche der Wissenschaft (noch?) Erfolgversprechender &#8211; f&#252;r den Erkenntnisgewinn, das w&#228;re mir wichtig. F&#252;r die Karriere aber sicherlich auch.<br />
Ich stimme Dir in vielen Deiner Punkte zu und pl&#228;diere entschieden f&#252;r mehr Offenheit und Kommunikation &#252;ber Forschungsergebnisse im Netz. Es muss aber genau geschaut werden, was funktioniert und erfolgversprechend ist. Und an dieser Stelle befinden wir uns irgendwo zwischen Experimentierstatus und der Reflexion erster Erfahrungen. Und Letzteres war das Ziel meines Beitrags.</p>
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	<item>
		<title>By: Martin Hofmann</title>
		<link>http://2headz.ch/blog/2010/02/science-2-0-wissenschaft-auf-dem-holzweg/comment-page-1/#comment-1032</link>
		<dc:creator>Martin Hofmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 23:01:13 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Matthias

Mein Arbeitsschwerpunkt liegt zwar nicht prim&#228;r in der Forschung, sondern vorwiegend in der praktischen Lehre und Weiterbildung. Trotzdem habe ich f&#252;r mich gelernt, dass der Mehrwert von Web 2.0 sich nicht nicht immer so offensichtlich und schnell einstellt, wie ich es mir manchmal w&#252;nschen w&#252;rde. Auch mich plagen immer wieder Zweifel betreffend Aufwand und Ertrag. Es sind jedoch die kleinen Schritte, die z&#228;hlen! &#220;berlege dir doch mal, wie es w&#228;re ohne: Du w&#252;rdest dann einsam in deinem B&#252;ro Publikationen lesen und dann Selbstgespr&#228;che mit deinen Gedanken f&#252;hren oder dich mit einem Leidensgenossen austauschen, der dir aber im Moment nicht folgen kann, da er in einem ganz anderen Gedanken- und Arbeitsprozess steckt. 

Dass ich Dank Web 2.0 die Gedanken, Ideen, Reflexionen von dir und Mandy sowie von zig weiteren Personen in diesem Moment mitverfolgen kann, ist ein deutlicher Mehrwert f&#252;r micht und umgekehrt auch f&#252;r die Community. Dass dann an Tagungen gen&#252;gend Zeit bleibt, sich f&#252;r die wichtigen Dinge im Leben (Familie, Worklife-Balance, etc.) face-to-face auszutauschen, empfinde ich als pers&#246;nlichen Gewinn. Und manchmal erh&#228;lt man Dank seines Weblogs sogar eine Einladung nach Weissrussland :-)

Dass Web 2.0 besonders in der Wissenschaft einen schweren Stand hat, liegt m.E. daran, dass hier die Anerkennung prim&#228;r beim Zitiert werden von Publikationen liegt - sprich der Gewinn in der Forschung ist prim&#228;r ein auf das Individuum bezogener, pers&#246;nlicher. Weshalb sollte ich als Wissenschaftler/in in den intensiven Gedankenaustausch mit anderen treten, wenn einerseits die Gefahr besteht, dass mir andere meine Ideen, Konzepte und dgl. f&#252;r Projektantr&#228;ge und Publikationen &quot;klauen&quot; und ich mit dem Publizieren im Social Web doch nur Zeit f&#252;r meine Promotion und dgl. verliere - kommt dir das bekannt vor ?! Gl&#252;cklichweise sehen das aber viele Wissenschaftler/innen mittlerweile anders. Ab dem Moment, wo beispielsweise ein Wikipedia-Eintrag oder ein viel beachteter Weblog oder eine zitiertes Delicio.us-Sammlung bzw. ein Trendmacher im Twitterversum den gleichen Status erh&#228;lt, wie eine Publikation - die sowieso meistens nur eine Handvoll Gleichgesinnter lesen - dann s&#228;he die Sache wohl ganz anders aus. Solange an Hochschulen und Universit&#228;ten aber nur die alten Wertesysteme in der Wissenschaft etwas z&#228;hlen, wird es Web 2.0 eher schwer haben. Und genau das scheint mir, hat Schulmeister nicht wirklich begriffen - n&#228;mlich dass sich dieses Wertsystem mit dem Web 2.0 auch in der Wissenschaft langsam ver&#228;ndert. Nur die Wissenschaft 1.0 hinkt diesem Prozess hinten nach - oder hast du schon mal geh&#246;rt, dass eine Akademikerin/ein Akademiker f&#252;r seine Aktivit&#228;ten im Web 2.0 bei einer Anstellung bevorzugt wurde?! Trotzdem hoffe ich, dass du weiterhin Lust hast, dich auf dem Pfad &quot;Wissenschaft 2.0&quot; zu bewegen - wir brauchen dich! Ja, die Wissenschaft ist definitiv (noch) auf dem Holzweg!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Matthias</p>
<p>Mein Arbeitsschwerpunkt liegt zwar nicht prim&#228;r in der Forschung, sondern vorwiegend in der praktischen Lehre und Weiterbildung. Trotzdem habe ich f&#252;r mich gelernt, dass der Mehrwert von Web 2.0 sich nicht nicht immer so offensichtlich und schnell einstellt, wie ich es mir manchmal w&#252;nschen w&#252;rde. Auch mich plagen immer wieder Zweifel betreffend Aufwand und Ertrag. Es sind jedoch die kleinen Schritte, die z&#228;hlen! &#220;berlege dir doch mal, wie es w&#228;re ohne: Du w&#252;rdest dann einsam in deinem B&#252;ro Publikationen lesen und dann Selbstgespr&#228;che mit deinen Gedanken f&#252;hren oder dich mit einem Leidensgenossen austauschen, der dir aber im Moment nicht folgen kann, da er in einem ganz anderen Gedanken- und Arbeitsprozess steckt. </p>
<p>Dass ich Dank Web 2.0 die Gedanken, Ideen, Reflexionen von dir und Mandy sowie von zig weiteren Personen in diesem Moment mitverfolgen kann, ist ein deutlicher Mehrwert f&#252;r micht und umgekehrt auch f&#252;r die Community. Dass dann an Tagungen gen&#252;gend Zeit bleibt, sich f&#252;r die wichtigen Dinge im Leben (Familie, Worklife-Balance, etc.) face-to-face auszutauschen, empfinde ich als pers&#246;nlichen Gewinn. Und manchmal erh&#228;lt man Dank seines Weblogs sogar eine Einladung nach Weissrussland <img src='http://2headz.ch/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dass Web 2.0 besonders in der Wissenschaft einen schweren Stand hat, liegt m.E. daran, dass hier die Anerkennung prim&#228;r beim Zitiert werden von Publikationen liegt &#8211; sprich der Gewinn in der Forschung ist prim&#228;r ein auf das Individuum bezogener, pers&#246;nlicher. Weshalb sollte ich als Wissenschaftler/in in den intensiven Gedankenaustausch mit anderen treten, wenn einerseits die Gefahr besteht, dass mir andere meine Ideen, Konzepte und dgl. f&#252;r Projektantr&#228;ge und Publikationen &#8220;klauen&#8221; und ich mit dem Publizieren im Social Web doch nur Zeit f&#252;r meine Promotion und dgl. verliere &#8211; kommt dir das bekannt vor ?! Gl&#252;cklichweise sehen das aber viele Wissenschaftler/innen mittlerweile anders. Ab dem Moment, wo beispielsweise ein Wikipedia-Eintrag oder ein viel beachteter Weblog oder eine zitiertes Delicio.us-Sammlung bzw. ein Trendmacher im Twitterversum den gleichen Status erh&#228;lt, wie eine Publikation &#8211; die sowieso meistens nur eine Handvoll Gleichgesinnter lesen &#8211; dann s&#228;he die Sache wohl ganz anders aus. Solange an Hochschulen und Universit&#228;ten aber nur die alten Wertesysteme in der Wissenschaft etwas z&#228;hlen, wird es Web 2.0 eher schwer haben. Und genau das scheint mir, hat Schulmeister nicht wirklich begriffen &#8211; n&#228;mlich dass sich dieses Wertsystem mit dem Web 2.0 auch in der Wissenschaft langsam ver&#228;ndert. Nur die Wissenschaft 1.0 hinkt diesem Prozess hinten nach &#8211; oder hast du schon mal geh&#246;rt, dass eine Akademikerin/ein Akademiker f&#252;r seine Aktivit&#228;ten im Web 2.0 bei einer Anstellung bevorzugt wurde?! Trotzdem hoffe ich, dass du weiterhin Lust hast, dich auf dem Pfad &#8220;Wissenschaft 2.0&#8243; zu bewegen &#8211; wir brauchen dich! Ja, die Wissenschaft ist definitiv (noch) auf dem Holzweg!</p>
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