Einführung in die Erwachsenenbildung

Einführung in die Erwachsenenbildung

So, nun ist es da: Die Einführung in die Grundlagen, Probleme und Perspektiven der Erwachsenenbildung. Rolf Arnold hatte Ekkehard Nuissl hatte und mich eingeladen, seine erstmals vor fast 30 Jahren (1988) erschienene Einführung zu aktualisieren und zu überarbeiten. Selbst ohne tiefere Betrachtungen der Analyse digitaler Medien (auf welche ich in dem Buch „Lernen und Bildung Erwachsener“ von Horst Siebert näher eingegangen bin) ist das Thema in der Breite auch in einer Einführung kaum zu greifen. Dennoch ist uns ein m.E. aktueller Überblick über die Grundlagen der Erwachsenenbildung gelungen. Dabei werden folgende Themenfelder angesprochen:

  1. Geschichte und gesellschaftliche Voraussetzungen der Erwachsenenbildung
  2. Recht, Institutionen und Finanzierung
  3. Didaktik der Erwachsenenbildung
  4. Die vier Seiten des Bedarfs
  5. Profession – Professionalisierung – Professionalität in der Erwachsenenbildung
  6. Arbeiten und Lernen

Arnold, R., Nuissl, E., & Rohs, M. (2017). Erwachsenenbildung. Eine Einführung in Grundlagen, Probleme und Perspektiven. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Zu beziehen über den lokalen Buchhandel – think global – act local! – zu einem wie ich finde sehr günstigen Preis von 19.80  Euro

 

Kaiserslautern! – Digitale Stadt?

Kaiserslautern als Digitale Stadt

Kaiserslautern eine digitale Stadt? Dieser Gedanke kommt einen sicherlich nicht gleich in den Sinn, wenn man an die Pfalzmetropole denkt. Und dennoch hat es diese Stadt unter die fünf Finalisten des BITKOM-Wettbewerbs Digitale Stadt geschafft  – und das zu Recht. Ob es nun gleich das deutsche Silicon Valley ist, kann man sicherlich unterschiedlich beurteilen, aber das diese Stadt eine beeindruckende Entwicklung in den letzten Jahren (und Jahrzehnten) genommen hat, steht außer Frage. Gleichzeitig gibt es noch viel zu tun, den Wandel von der einstigen Industriestadt zu einem modernen Wissenschafts- und IT-Standort voranzutreiben und insbesondere die breite Bevölkerung in der Region mitzunehmen. Wenn Kaiserslautern diesen Wettbewerb gewinnen würde, wäre das ein großer Anschub in diese Richtung.

Während der Fussball allgegenwärtig ist, ist vielen nicht bekannt, wie digital Kaiserslautern schon ist. Neben vielen IT-Unternehmen und einer sehr aktiven Gründerszene ist es vor allem die Forschung an der Universität und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen  (z.B. Fraunhofer und DfKI) die hier zu nennen wäre. Aber auch darüber hinaus gibt es viele Initiativen und Einzelpersonen, die die digitale Stadt Kaiserslautern prägen und sich im Rahmen unserer Initiative „Unser Lautern – Herzlich Digital“ engagieren. Uns hat es selbst überrascht, wie groß das Engagement bereits ist.

Auch wir beschäftigen uns seit vielen Jahren – hier an der TU-Kaiserslautern, aber auch darüber hinaus – mit digitalen Medien, wie unter anderen immer mal wieder hier in diesem Blog nachzulesen ist. Zusammen decken wir dabei fast alle Bereiche Lebenslangen Lernens – von der Schule, über die berufliche Bildung, die Hochschul- und Weiterbildung in Forschung und Lehre ab:

Darüber hinaus ist die Integration digitaler Medien im Rahmen des grundständigen und weiterbildenden Studiums an der TU-Kaiserslautern ein Feld, welches uns immer wieder am Herzen liegt.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr für Kaiserlautern als digitale Stadt votet und damit der Stadt und der Region helft.

Medienpädagogik und Erwachsenenbildung (Call)

Medienpädagogik und Erwachsenenbildung (Call)

Das Verhältnis zwischen Medien(Pädagogik) und  Erwachsenenbildung ist nicht einfach. Auf der einen Seite zeigen sich (historisch) immer wieder Berührungspunkte und Fragen der Auseinandersetzung mit neu aufkommenden Medien bewegen beide Teildisziplinen in ähnlicher Weise. Auf der anderen Seite sind in der Erwachsenenbildung auch immer wieder Vorbehalte gegenüber Medien auszumachen. Die Heterogenität der Erwachsenenbildung spiegelt sich dabei in den extremen Positionen von „Kulturpessimismus und Technikeuphorie“ (Schmidt 1986, S. 9) oder „Technologiefetischismus oder Maschinenstürmerei“ (Terlinden 1988, S. 36).

Zusammen mit Bernhard Schmidt-Hertha (Uni Tübingen) greifen wir das Thema in einem Call der Zeitschrift MedienPädagogik auf.

Mit einem Sonderheft soll der Diskurs zwischen Medienpädagogik und Erwachsenenbildung angeregt werden sowie ein Beitrag zur Annäherung und Fundierung des Verhältnisses geleistet werden. Wir freuen uns über Beiträge bis zum  31.08.17.

Call Website | PDF

 

Literatur

Schmid, W. (1986). Weiterbildung und neue Medientechniken. In J. Hüther & R. Terlinden (Hrsg.), Neue Medien in der Erwachsenenbildung. Handbuch für Praktiker (S. 95-107). München: Max Hueber

Terlinden, R. (1988). Aufgaben der Erwachsenenbildung in Zusammenhang mit den „Neuen Medien“, in: Arbeit mit Erwachsenen, 1, S. 35-38.