Eine Woche digitale Medien in der (Lehrer-)Bildung

Die letzte Woche stand voll und ganz unter dem Motto digitale Medien in Hochschule und Lehrerbildung – wie ein roter Faden zog sich dieses Thema durch ganz unterschiedliche Veranstaltungen. Gestartet ist sie mit dem E-Learning Tag Rheinland-Pfalz, der dieses Jahr in Koblenz stattfand. Unter dem Motto „Bildung in der digitalen Welt“ wurde vor allem die Rolle digitaler Medien in der Hochschule angesprochen. Neben strategischen und kulturellen Fragen habe ich das einen Blick auf das Thema Medienkompetenz geworfen, hier aber bewusst mehr Fragen gestellt als schon fertige Antworten geliefert (Folien). Mein Ziel war es, den Blick auf die Diskussion um Medienkompetenz

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Plädoyer für eine lebensumfassende Strategie „Digitalen Lernens“

Die Bundesregierung hat in ihrer Digitalen Agenda angekündigt, „gemeinsam mit den Ländern und weiteren Akteuren aus allen Bildungsbereichen eine Strategie „Digitales Lernen“ [zu] entwickeln, die die Chancen der digitalen Medien für gute Bildung entschlossen nutzt, weiterentwickelt und umsetzt.“ (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium des Innern & Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 2014, S. 27) Die Betonung auf den „gesamten Lebenslauf“ (ebd. über dem Zitat) weckt die Hoffnung, dass der Bereich der Erwachsenenbildung stärker als bisher Berücksichtigung findet. Es wäre fatal anzunehmen, dass es allein darauf ankommt, in der Schule und Ausbildung digitale Medien einzusetzen und hier die Medienkompetenz

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Positionspapier Medienkompetenz in der Lehrerbildung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat ein Positionspapier zur Medienkompetenz in der Lehrerbildung herausgegeben. Unter dem Titel „Bildung für ein Leben und Arbeiten im digitalisierten 21. Jahrhundert“ werden hier Anforderungen an eine Lehrerbildung gestellt, um angemessen mit dem Prozess der Digitalisierung umzugehen. Nun kann man über solche Grundsatzpapiere eine geteilte Meinung haben, aber drei Bereiche gefallen mir speziell an diesem Papier besonders gut: Erstens bezieht sich die Forderungen auf den gesamten Prozess der Lehrerbildung und damit wird z.B. auch das Referendariat als Stufe der Auseinandersetzung mit digitalen Medien einbezogen. Zu oft scheint in dieser sensiblen Phase der Fokus auf traditionellem Unterricht zu liegen, weil er vermeintlich besser durch die

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Publikation(en) vhsMOOC

Endlich ist Sie da; die angekündigte Publikation zum VHS-MOOC „Wecke den Riesen auf“ ist nun beim W. Bertelsmann als Open-Access erschienen: E. Klotmann, C. Köck, M. Lindner,  N.Oberländern, J. Sucker  & B. Winkler, B. (Hrsg.): Der vhsMOOC 2013: Wecke den Riesen auf. Bielefeld: W. Bertelsmann Download Das Buch versammelt über 40 Artikel, die zumeist von den Herausgebern/Gastgebern des Buchs/MOOCs selbst geschrieben wurden. Dabei werden die Erwartungen der Gastgeber (Kap. 1) sowie die eingesetzten Tools (Kap. 2) vorgestellt, es wird der aktuelle Status des Weblernens mit Bezug auf die Praxis der Volkshochschulen diskutiert (Kap. 3) sowie Perspektiven als Ergebnis der Arbeitsgruppen im MOOC vorgestellt (Kap. 4). Schließlich gibt

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Senioren im Web 2.0

Nun ist auch der erste Band der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW des Grimme Instituts erschienen. Das Titel ist „Senioren im Web 2.0“ und widmet sich entsprechend der Zielgruppe 60+ Dazu gehören – gerade so  – auch ältere Arbeitnehmer, weshalb auch ein Beitrag von Roland Schewe und mir zum Lernen Älterer mit Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung hier berechtigt Platz findet, in dem wir noch mal die Ergebnisse aus unserem Projekt „Erfahren ins Netz 2.0“ vorstellen. In diesem Projekt hat sich gezeigt, dass die Zielgruppe „der Älteren“ kaum genau zu bestimmen ist. Gerade „die Älteren“ sind eine sehr inhomogene

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