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Positionspapier Medienkompetenz in der Lehrerbildung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat ein Positionspapier zur Medienkompetenz in der Lehrerbildung herausgegeben. Unter dem Titel „Bildung für ein Leben und Arbeiten im digitalisierten 21. Jahrhundert“ werden hier Anforderungen an eine Lehrerbildung gestellt, um angemessen mit dem Prozess der Digitalisierung umzugehen. Nun kann man über solche Grundsatzpapiere eine geteilte Meinung haben, aber drei Bereiche gefallen mir speziell an diesem Papier besonders gut: Erstens bezieht sich die Forderungen auf den gesamten Prozess der Lehrerbildung und damit wird z.B. auch das Referendariat als Stufe der Auseinandersetzung mit digitalen Medien einbezogen. Zu oft scheint in dieser sensiblen Phase der Fokus auf traditionellem Unterricht zu liegen, weil er vermeintlich besser durch die

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Erschienen: Grenzenlose Medienbildung in der Schule? in merz Wissenschaft

Zum Jahresende erscheint in gewohnter Manier die merz Wissenschaft, dieses Jahr unter dem Thema Bildung mit und über Medien – Perspektiven von Bildungsforschung und Medienpädagogik.  Thematisiert werden in diesem Heft das Feld Medien und Bildungsprozesse aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Rudolf Kammerl fasst es in seinem Editorial wie folgt zusammen Insgesamt betrachtet eröffnen die Beiträge einen multiperspektivischen Zugang auf das Zusammenspiel von Sozialisation, Bildungsprozessen und (insgesamt wenig vorhandenen) Medienbildungsangeboten in der mediatisierten Gesellschaft. Das Wechselspiel zwischen informellen und formalen Lerngelegenheiten wird deutlich. Die zentrale Rolle der Lehrkräfte für die Umsetzung schulischer Medienbildung und den Einsatz digitaler Medien wird in mehreren Beiträgen gewürdigt

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Studie ICILS 2013: Nicht auf die Häufigkeit kommt es an

Nun sind sie also da, die (lange erwarteten) Ergebnisse der ICILS Studie 2013,  die für viele (Medienpädagogen) vermutlich wie erwartet ausfallen: Deutschland erreicht durchschnittliche Werte. Nun kann man viel über internationale empirische Studien à la PISA & Co sagen, und Medienpädagogen wissen auch, dass in ICILS nicht Medienkompetenz erhoben wurde, sondern nur ein Teilbereich, nämlich Computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Dennoch sind die Ergebnisse insofern hilfreich, als dass sie zumindest den Blick der Öffentlichkeit auf einen Bereich lenken, der immer wieder heiß diskutiert wird: digitale Medien in der Schule. Diese ambivalenten Bewertungen zeigen sich u.a. auch in den Einschätzungen der befragten Lehrpersonen, wenn es in

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Gelesen: „Wir bestimmen die Probleme selbst“

Heute bin ich auf einen Beitrag in der Zeitschrift Profil hingewiesen worden (Danke Rene Scheppler). Unter der Ãœberschrift „Wir bestimmen die Probleme selbst“ setzt sich Volker Ladenthin u.a. mit Bildungszielen, Bildungspolitik aber auch der Rolle von wissenschaftlichen (Groß-)Projekten wie der PISA Studie auseinander, die nicht mehr kontrolliert (im positiven Sinne) werden kann, weil das Geld dazu fehlt: Dieses Problem betrifft alle empirische Forschung in der Pädagogik: Da Empirie teuer ist, besteht kaum die Chance, kontrollierende oder alternative Forschungen gleicher Größenordnung aufzustellen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Pädagogik entscheidet über das, was erforscht wird, nicht die Logik eines Faches, sondern

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Horizon Report Europe 2014 Schools Edition: Von Social Media und Lehrerbildung zum Wandel von Schule

Der Horizon Report ist zumindest in der (Medien-)Hochschullandschaft ein Begriff. Neu herausgekommen ist nun der Horizon Report Europe mit dem Fokus auf Schule. Auf Basis einer Delphi-Befragung liefert der Bericht einen Einblick in zukünftige Entwicklungen, die auf Schulen zukommen und klassifiziert diese in lösbare Herausforderungen, schwierige Herausforderungen und starke Herausforderungen:  Lösbare Herausforderungen sind nach Einschätzungen der Experten die Integration von ICT in die Lehrerbildung und die geringen digitalen Kompetenzen von Schüler_innen. Schwierige Herausforderungen liegen in der Gestaltung authentischer Lernangebote sowie in der Verbindung von formellem und informellem Lernen. Starke Herausforderungen werden dann in der Unterstützung von komplexem Denken und Kommunikation sowie darin gesehen,

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