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(Kurz-)Rückblick: Lehrer.Bildung.Medien 2014

Nun liegt die Tagung Lehrer.Bildung.Medien schon einige Tage zurück. Nachdem nun die Aufräumarbeiten so langsam abgeschlossen sind, bleibt ein wenig Zeit, die Tagung nochmals kurz Revue passieren zu lassen. Geplant war die Tagung als ein Zusammentreffen von Personen, an der Lehrerbildung und dem Feld der (digitalen) Medien interessiert sind, und dementsprechend heterogen war das Publikum: Rund 160 Wissenschaftler_innen, Mitarbeiter_innen aus Zentren für Lehrerbildung, Lehrerfortbildner_innen sowie Lehrer_innen hatten sich in Kaiserslautern eingefunden, um das Thema der digitalen Medien in der Lehrerbildung zu diskutieren. Dementsprechend heterogen und facettenreich waren die Beiträge, wie ich aus eigener (Moderations-)Erfahrung sagen kann und wie mir berichtet wurde. Gerade dieses Zusammenspiel der unterschiedlichen Erfahrungen machte für mich den Reiz aus, kamen hier doch alle zu Wort und man sprach nicht nur übereinander („die erste Phase müsste mal, ….“ ), sondern kam miteinander ins Gespräch – und dies sowohl im Vorfeld der Tagung als auch an der Tagung selber.

Sobald man Funktionen an Tagungen hat, kommt der inhaltliche Austausch an der ein oder anderen Stelle zu kurz, aber ich habe mein bestes versucht 😉 . Und so kann ich zumindest einige Aspekte berichten, die mir hängen blieben: Neben der Frage der Tagungsorganisation als Fortbildung haben ich auch mit unterschiedlichen Personen die Rolle von Vorbildern im Medienhandeln diskutiert, die dann nämlich auch hochschuldidaktisches Medienhandeln betreffen oder die Frage nach der Integration von Medien in Universitäts- und Schulalltag. Im Kern der verschiedenen Beiträge stand natürlich das Verhältnis von Medien zu Pädagogik, bezogen vor allem auf die Lehrer_innenbildung. Diskutiert wurde daher vor allem die Gestaltung von medialen Bildungsräumen in Schule, Hochschule und Lehrer_innenweiterbildung: Angefangen von Fragen hinsichtlich der Professionalisierung von Lehrpersonen in, mit und über Medien, angemessener Konzepte für Lehreraus-, -fort- und Weiterbildung bis hin zu Fragen von Schulentwicklung und die Rolle der Schulleitungen. Theoretische Beiträge standen dann neben empirischen oder praxisorientierten Blickwinkeln (Beiträge und Abstracts sind nach und nach hier zu finden).

Alles in allem gab die Tagung ein facettenreicher Einblick in aktuelle mediale Schul- und Forschungsprojekte und ich freue mich sehr über den Anstoß zum Austausch, den wir an der ein oder anderen Stelle legen konnten. Nun läuft auch die Vorbereitung zur Publikation der Tagung langsam an. Nähere Informationen dazu erhält man dann über die gewohnten Kanäle. Und wie immer gilt: Nach der Tagung ist vor der Tagung – und gerade der Bereich der Lehrer_innenbildung mit, über und in Medien bleibt ein weites und breites Aufgabenfeld, wie heute Abend auch nochmals am 15. Forum Medienkompetenz von verschiedenen Akteuren hervorgehoben wurde.

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PS: Vielen Dank auch an die vielen netten Rückmeldungen, die ich im Nachgang zur Tagung aus verschiedenen Richtungen erhielt.

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