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Artikel zu Praxisphasen als hybride Lern- und Erfahrungsräume zwischen Hochschule und Schule erschienen

Nun ist er  erschienen, der Band zur Tagung Hybrid Spaces, welche genau vor einem Jahr an der Universität Koblenz-Landau stattfand (link). Entstanden ist ein Band, der die Beiträge nochmals aufbereitet zur Verfügung stellt und so den ein oder anderen Vortrag nochmals zum Lesen zugänglich macht. Auch unser Beitrag zur Analyse der Gestaltung von Schulpraktika unter Perspektive des forschenden Lernens ist mit dabei: Versteht man Praxis als schulische Praxis, so scheinen Theorie und Praxis in der LehrerInnenbildung traditionell zwischen Hochschule, Referendariat und Schule institutionell eher getrennt, obwohl gegenseitige Bezugnahmen strukturell vorgesehen sind: So ist beispielsweise in der ersten Phase an der

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Junior Science Café zum Thema „Schule 2030“

Letzte Woche war ich eingeladen zu einem Junior Science Café. Schülerinnen und Schüler des Rittersberg Gymnasiums hatten sich die Frage gestellt, wie Schule wohl im Jahr 2030 aussehen wird. Dazu haben Sie im Rahmen einer Projektwoche eine Bestandsaufnahme zur Medienausstattung der eigenen Schule durchgeführt und sich für eine Podiumsdiskussion zwei Experten eingeladen, die Presse informiert, Flyer und Plakate gedruckt und ein Buffet organisiert. Alles in Eigenleistung, der Lehrer hat nur den Rahmen zur Verfügung gestellt, Planung und Durchführung lag dann ganz in den Händen der Schüler*innen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was passiert, wenn man Schüler*innen (und Studierende 😉 )

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Einführung in die Erwachsenenbildung

So, nun ist es da: Die Einführung in die Grundlagen, Probleme und Perspektiven der Erwachsenenbildung. Rolf Arnold hatte Ekkehard Nuissl hatte und mich eingeladen, seine erstmals vor fast 30 Jahren (1988) erschienene Einführung zu aktualisieren und zu überarbeiten. Selbst ohne tiefere Betrachtungen der Analyse digitaler Medien (auf welche ich in dem Buch „Lernen und Bildung Erwachsener“ von Horst Siebert näher eingegangen bin) ist das Thema in der Breite auch in einer Einführung kaum zu greifen. Dennoch ist uns ein m.E. aktueller Überblick über die Grundlagen der Erwachsenenbildung gelungen. Dabei werden folgende Themenfelder angesprochen: Geschichte und gesellschaftliche Voraussetzungen der Erwachsenenbildung Recht, Institutionen und Finanzierung Didaktik

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Ökonomisierung unter dem Deckmantel von Digitalisierung

Ich habe eben neugierig in den neuen Horizon Report 2017 geschaut und mich mehr als gewundert, welches Bild von Universität dort durch die Hintertür technologischer Entwicklungen mehr aus durchscheint: So heißt es u.a. „Der Campus hat sich zur Brutstätte von Unternehmensgründungen und Erfindungen entwickelt, und so werden Hochschulen zunehmend als Innovationstreiber betrachtet (…) Die Integration von Unternehmertum in das Hochschulstudium erkennt zudem an, dass jede große Idee irgendwo ihren Anfang haben muss und Studierende und Lehrende mit den nötigen Werkzeugen ausgestattet werden können, um echte Innovationen in Gang zu setzen. Um Schritt zu halten, müssen Hochschulen ihre Curricula kritisch überprüfen und ihre

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Wissenschaft als Legebatterie?

Die letzte Forschung und Lehre beschäftigte sich im Standpunkt schon mit der Frage nach dem Sinn von Ziel- und Leistungsvereinbarungen hin (siehe auch Gabis Beitrag hier). Nun las ich gestern Abend den Standpunkt der aktuellen Forschung und Lehre von Jürgen Wertheimer mit dem Titel „Langeweile-Legebatterie“, in dem er in ein ähnliches Horn bläst, mit der „Legebatterie“ auch mit einem prägnanten Bild: Ich leugne es geradezu, dass dieses System der Universität gutgetan hat und weiter guttun wird. Im Gegenteil, es hat uns verwundbarer, abhängiger, eingeschränkter gemacht. Eingesperrt in ein schier undurchdringliches und unabstellbares Regelwerk aus Evaluationen, Akkreditierenden, Modularisierungen, Normierungen und Standardisierungen

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