Einführung in die Erwachsenenbildung

So, nun ist es da: Die Einführung in die Grundlagen, Probleme und Perspektiven der Erwachsenenbildung. Rolf Arnold hatte Ekkehard Nuissl hatte und mich eingeladen, seine erstmals vor fast 30 Jahren (1988) erschienene Einführung zu aktualisieren und zu überarbeiten. Selbst ohne tiefere Betrachtungen der Analyse digitaler Medien (auf welche ich in dem Buch „Lernen und Bildung Erwachsener“ von Horst Siebert näher eingegangen bin) ist das Thema in der Breite auch in einer Einführung kaum zu greifen. Dennoch ist uns ein m.E. aktueller Überblick über die Grundlagen der Erwachsenenbildung gelungen. Dabei werden folgende Themenfelder angesprochen: Geschichte und gesellschaftliche Voraussetzungen der Erwachsenenbildung Recht, Institutionen und Finanzierung Didaktik

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Ökonomisierung unter dem Deckmantel von Digitalisierung

Ich habe eben neugierig in den neuen Horizon Report 2017 geschaut und mich mehr als gewundert, welches Bild von Universität dort durch die Hintertür technologischer Entwicklungen mehr aus durchscheint: So heißt es u.a. „Der Campus hat sich zur Brutstätte von Unternehmensgründungen und Erfindungen entwickelt, und so werden Hochschulen zunehmend als Innovationstreiber betrachtet (…) Die Integration von Unternehmertum in das Hochschulstudium erkennt zudem an, dass jede große Idee irgendwo ihren Anfang haben muss und Studierende und Lehrende mit den nötigen Werkzeugen ausgestattet werden können, um echte Innovationen in Gang zu setzen. Um Schritt zu halten, müssen Hochschulen ihre Curricula kritisch überprüfen und ihre

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Wissenschaft als Legebatterie?

Die letzte Forschung und Lehre beschäftigte sich im Standpunkt schon mit der Frage nach dem Sinn von Ziel- und Leistungsvereinbarungen hin (siehe auch Gabis Beitrag hier). Nun las ich gestern Abend den Standpunkt der aktuellen Forschung und Lehre von Jürgen Wertheimer mit dem Titel „Langeweile-Legebatterie“, in dem er in ein ähnliches Horn bläst, mit der „Legebatterie“ auch mit einem prägnanten Bild: Ich leugne es geradezu, dass dieses System der Universität gutgetan hat und weiter guttun wird. Im Gegenteil, es hat uns verwundbarer, abhängiger, eingeschränkter gemacht. Eingesperrt in ein schier undurchdringliches und unabstellbares Regelwerk aus Evaluationen, Akkreditierenden, Modularisierungen, Normierungen und Standardisierungen

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Kaiserslautern! – Digitale Stadt?

Kaiserslautern als Digitale Stadt Kaiserslautern eine digitale Stadt? Dieser Gedanke kommt einen sicherlich nicht gleich in den Sinn, wenn man an die Pfalzmetropole denkt. Und dennoch hat es diese Stadt unter die fünf Finalisten des BITKOM-Wettbewerbs Digitale Stadt geschafft  – und das zu Recht. Ob es nun gleich das deutsche Silicon Valley ist, kann man sicherlich unterschiedlich beurteilen, aber das diese Stadt eine beeindruckende Entwicklung in den letzten Jahren (und Jahrzehnten) genommen hat, steht außer Frage. Gleichzeitig gibt es noch viel zu tun, den Wandel von der einstigen Industriestadt zu einem modernen Wissenschafts- und IT-Standort voranzutreiben und insbesondere die breite Bevölkerung in der Region

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Interesse an Sozioinformatik?

Es gibt sicherlich einige Begriffe, die das Zusammenspiel von Informatik und Gesellschaft beschreiben, an der der TU-Kaiserslautern wird es als Teilgebiet der Informatik behandelt. Seit 2013 gibt es dieses Fach auch als Bachlor- und Masterstudiengang. Im Rahmen des Projektes EˆB arbeiten wir aktuell auch daran, dieses Studienangebot als berufsbegleitendes Fernstudium anzubieten. Um das Angebot an die Bedarfe der Zielgruppe auszurichten, haben wir eine kleine Befragung durchgeführt. Sollte Euch das Thema interessieren, würden wir uns freuen, wenn ihr 5 min Zeit hättet uns ein paar Fragen zu beantworten, wie dieser Studiengang aussehen sollte. Gerne informieren wir Euch auch, wenn das Angebot steht. Vielen Dank!

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