{"id":1475,"date":"2010-09-18T14:17:50","date_gmt":"2010-09-18T14:17:50","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=1475"},"modified":"2010-09-18T15:17:52","modified_gmt":"2010-09-18T15:17:52","slug":"mit-twitter-tools-auf-der-digitalen-wissenschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/mit-twitter-tools-auf-der-digitalen-wissenschaft\/","title":{"rendered":"Mit Twitter-Tools auf der &#8222;Digitalen Wissenschaft&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>N\u00c3\u00a4chste Woche ist es schon so weit. Am 21.\/22. September findet in K\u00c3\u00b6ln die Tagung &#8222;<a href=\"www.digitalewissenschaft.de \" target=\"new\">Digitale Wissenschaft<\/a>&#8220; statt. Das Programm ist <a href=\"http:\/\/digitalewissenschaft.files.wordpress.com\/2010\/09\/diwi-programm.pdf\" target=\"new\">hier<\/a> verf\u00c3\u00bcgbar.<\/p>\n<p>Das Themenspektrum bewegt sich zwischen Open Access und E-Books \u00c3\u00bcber die Ver\u00c3\u00a4nderungen von Wissenschaftsprozesse in der digitalen Welt bis hin zu Fragen des Datenmanagements und zum Semantic Web.<\/p>\n<p>Ich selbst werde mit einem Vortrag zu Twitter-Analysetools anwesend sein, den ich zusammen mit <a href=\"http:\/\/www.elearning2null.de\/about\/thomas\/\" target=\"_blank\">Thomas Bernhardt<\/a> entwickelt habe und der nach der Konferenz als Buchbeitrag ver\u00c3\u00b6ffentlicht wird.<\/p>\n<p>Abstract:<\/p>\n<p><em>&#8222;Mit dem Web 2.0 hat die Kommunikation \u00c3\u00bcber das Web stark zugenommen. Gerade das Microblogging \u00c3\u00bcber Twitter ist binnen k\u00c3\u00bcrzester Zeit zu einem Mega-Trend geworden. Eine aktuelle Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Ende Oktober 2009 ca. 66 Millionen Profile registriert waren, die ca. 27 Millionen Nachrichten pro Tag schreiben. Die gro\u00c3\u0178e Anzahl der Daten macht die Twitter-Kommunikation f\u00c3\u00bcr viele Forschungsbereiche, wie Markt-, Kommunikations- und Sozialforschung sehr interessant. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, dass die Twitter-Kommunikation im Gegensatz zu anderen Social Software-Anwendungen per default \u00c3\u00b6ffentlich ist und die Twitter-Software \u00c3\u00bcber API eine Schnittstelle zur Datenauswertung bietet.<br \/>\nDiese Rahmenbedingungen trugen wohl ma\u00c3\u0178geblich dazu bei, dass in den letzten Jahren zahlreiche, gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178tenteils frei im Netz verf\u00c3\u00bcgbare Anwendungen zur Analyse von Twitter-Daten entwickelt wurden. Diese Anwendungen erm\u00c3\u00b6glichen die Auswertung des Kommunikationsverhaltens einzelner Nutzer, aber auch von Gruppen und Netzwerken. Vor diesem Hintergrund stellen sich im wissenschaftlichen Feld zahlreiche Fragen: Welchen Nutzen bieten diese Tools f\u00c3\u00bcr die Forschung? Welche Analysem\u00c3\u00b6glichkeiten bieten sie und welche Qualit\u00c3\u00a4t haben die Daten? Zu welchem Zweck und von wem werden sie bereits eingesetzt? Welche rechtlichen Fragen werden ber\u00c3\u00bchrt?<\/em><\/p>\n<p><em>Besonders interessant scheint dabei der Aspekt, dass mit diesen Instrumenten auch Laien die M\u00c3\u00b6glichkeit haben, umfangreiche und tief greifende Analysen von Kommunikationsprozessen durchzuf\u00c3\u00bchren. Dabei stellt sich die Frage, welche Konsequenzen damit f\u00c3\u00bcr die Wissenschaft verbunden sind.<br \/>\nDer Beitrag n\u00c3\u00a4hert sich der Thematik \u00c3\u00bcber eine Darstellung der verschiedenen Einsatzm\u00c3\u00b6glichkeiten von Microblogging in Wissenschaft und Forschung, bevor auf die spezifischen M\u00c3\u00b6glichkeiten der Datenanalyse mit Twitter eingegangen wird. Auf der Grundlage eine Auswertung zahlreicher Twitter-Analyse-Tools wird eine Klassifizierung der Anwendungen vorgenommen. Sie bildet die Grundlage f\u00c3\u00bcr eine erste Einsch\u00c3\u00a4tzung der Potentiale und Anwendungsm\u00c3\u00b6glichkeiten. Darauf aufbauend wurde eine Befragung zur Nutzung von Twitter-Analye-Tools (N=65) durchgef\u00c3\u00bchrt, die eine erste Orientierung zur Nutzung dieser Anwendungen bietet.&#8220;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00c3\u00a4chste Woche ist es schon so weit. Am 21.\/22. September findet in K\u00c3\u00b6ln die Tagung &#8222;Digitale Wissenschaft&#8220; statt. Das Programm ist hier verf\u00c3\u00bcgbar. Das Themenspektrum bewegt sich zwischen Open Access und E-Books \u00c3\u00bcber die Ver\u00c3\u00a4nderungen von Wissenschaftsprozesse in der digitalen Welt bis hin zu Fragen des Datenmanagements und zum Semantic Web. 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