{"id":1658,"date":"2011-04-21T10:08:34","date_gmt":"2011-04-21T10:08:34","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=1658"},"modified":"2011-04-21T10:08:34","modified_gmt":"2011-04-21T10:08:34","slug":"mobile-learning-swot-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/mobile-learning-swot-analyse\/","title":{"rendered":"Mobile Learning &#8211; SWOT-Analyse"},"content":{"rendered":"<p>Dank einem Hinweis von Matthias bin ich auf den Blog von <a href=\"http:\/\/www.upsidelearning.com\/blog\/index.php\/2011\/04\/11\/mobile-learning-a-quick-swot-analysis\/\" target=\"_blank\">Upside-Learning <\/a>gestossen, der eine SWOT-Analyse zum Mobilen Lernen vorstellt. Was mir ganz gut gef\u00c3\u00a4llt ist der Ansatz einer SWOT-Analyse, der im Gegensatz zu sonstigen Publikationen im Bereich Mobile learning nicht nur die &#8222;Hype-Elemente&#8220; nennt, auch die Schwierigkeiten des mobilen Lernens adressiert, wie beispielsweise eine unz\u00c3\u00a4hlige Plattformen (siehe den Beitrag von Michael Kerres <a href=\"http:\/\/blog.kerres.name\/2011\/04\/fortschritt-durch-ruckschritt.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>) oder aber \u00c2\u00a0den Schwierigkeiten der immer schnelleren Entwicklung und der dazu notwendigen Kompetenzen und der mangelnden Technologie zur Produktion von Lerninhalten.<\/p>\n<p>Nun geh\u00c3\u00b6rt zu einer richtigen SWOT Analyse neben St\u00c3\u00a4rken \u00c2\u00a0und Schw\u00c3\u00a4chen auch Chancen, die in der vorliegenden Analyse vor allem in der Verbindung von mobile learning zu traditionellen LMS Systemen gesehen wird: Mobile learning und LMS liegen an unterschiedlichen Polen bei Themen der Aktivierung von Lernenden und Bereitstellung von Lernmaterial.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.upsidelearning.com\/blog\/index.php\/2011\/04\/11\/mobile-learning-a-quick-swot-analysis\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1662\" title=\"swot_mobilelearning\" src=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/swot_mobilelearning.jpg\" alt=\"SWOT Mobile Learning\" width=\"527\" height=\"650\" srcset=\"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/swot_mobilelearning.jpg 527w, https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/swot_mobilelearning-243x300.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 527px) 100vw, 527px\" \/><\/a> Gerade die Zusatzkomponenten in mobile devices wie eingebaute Bild- und Videokameras, Soundeditoren, GPS-Location, aber auch Zugriff auf Social Media wie Twitter, Facebook\u00c2\u00a0 usw. bieten vielf\u00c3\u00a4ltige, aktivierende und partizipative Zug\u00c3\u00a4nge und er\u00c3\u00b6ffnen so M\u00c3\u00b6glichkeiten, nicht nur Lernmaterial zu vermitteln, sondern auch aktiv (Lern-)Material herzustellen und vor allem verschiedene Lernorte und -zug\u00c3\u00a4nge miteinander zu verbinden. So erscheint es auf den ersten Blick befremdlich, werden die Chancen in Zusammenhang mit einem LMS gesehen, denkt man bei den offenen, partizipativen M\u00c3\u00b6glichkeiten doch eher an ein flexibles Personal Learning Environment (PLE)\u00c2\u00a0 statt ein klassisches Learning Management System. Die Betonung auf das LMS r\u00c3\u00bchrt sicherlich aus dem Hintergrund des Blogs her, das im betrieblichen Lernen angesiedelt ist und somit eher formale Lernszenarios im Blick hat. So verwundert es dann auch wenig, dass unter Schw\u00c3\u00a4chen ein Mangel an Tools zur Erstellung von Lerninhalten genannt wird. Weitet man mobile learning Szenarien aus, so kann mobile learning auch als M\u00c3\u00b6glichkeit verstanden werden, informelles und formelles Lernen st\u00c3\u00a4rker miteinander \u00c2\u00a0zu verbinden und zu verzahnen.<\/p>\n<p>Eine weitere Schwierigkeit habe ich immer noch mit der Definition von mobile learning: waren &#8222;fr\u00c3\u00bcher&#8220; mit E-Learning meist recht klar das Lernen mit Computern gemeint, so ist das bei mobile learning nicht mehr so einfach: es k\u00c3\u00b6nnen Laptops, Netbooks, Tablets oder Smartphones sein &#8211; und jede dieser Technologien bietet andere didaktische M\u00c3\u00b6glichkeiten und Chancen, aber auch Risiken. W\u00c3\u00a4hrend mittlerweile eher Konsens ist, dass Mobiles Lernen nicht unter der Perspektive der Technologie betrachtet werden sollte, sondern eher als  \u00e2\u20ac\u0153the processes of coming to know through conversations across multiple contexts among people and personal interactive technologies\u00e2\u20ac\u009d (Sharples, Taylor &amp; Vavoula, 2007, p. 225) gesehen wird, wird dies in den meisten Diskussionen rund um mobile learning noch zu wenig sichtbar. So dominiert auch in der vorliegenden Analyse eher eine technische Sicht auf mobile learning.<\/p>\n<p>Spannender Nebenschauplatz: \u00c3\u00a4hnlich wie bei der Entwicklung im Bereich E-Learning werden unter threts ein Mangel an Standards eingeklagt, schauen wir mal, wie weit die Diskussion um Standards im Bereich mobile learning noch geht\u00c2\u00a0 \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank einem Hinweis von Matthias bin ich auf den Blog von Upside-Learning gestossen, der eine SWOT-Analyse zum Mobilen Lernen vorstellt. 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