{"id":1804,"date":"2011-09-14T13:47:16","date_gmt":"2011-09-14T13:47:16","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=1804"},"modified":"2011-09-14T13:47:16","modified_gmt":"2011-09-14T13:47:16","slug":"risiken-und-chancen-in-der-wissensgesellschaft-vortragsreihe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/risiken-und-chancen-in-der-wissensgesellschaft-vortragsreihe\/","title":{"rendered":"Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft: Vortragsreihe"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<p>Der Stifterverband hat eine neue Interviewreihe geschaltet: <strong>&#8222;Die kommenden Tage: Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft&#8220;<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.stifterverband.info\/publikationen_und_podcasts\/webtv\/die_kommenden_tage\/index.html\">Link<\/a>) Namhafte Wissenschaftler kommen zu Wort: Gerd Gigerenzer, Harald Rosa, Peter Kruse und Klaus Leggewie. Zwei der Vortr\u00c3\u00a4ge m\u00c3\u00b6chte ich besonders hervorheben: <\/p>\n<p>Gerd Gigerenzer (http:\/\/www.stifterverband.info\/publikationen_und_podcasts\/webtv\/gigerenzer\/index.html) fordert eine neue Fehlerkultur und ein verst\u00c3\u00a4rktes H\u00c3\u00b6ren auf den Bauch, ohne dass alle Gr\u00c3\u00bcnde gleich immer rational sein m\u00c3\u00bcssen. Kritisch \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert sich Gigerenzer auch \u00c3\u00bcber Kriterien zur Bewertung von Forschung: die bisherige Reduktion der Forschung auf Quantitat, aber auf Mittelmass; grosse Entdeckungen werden meist nicht wahrgenommen und werden nicht bemerkt. Karriere vs. Risiko, gerade f\u00c3\u00bcr Nachwuchswissenschaftler ein heikles Thema: In wieweit passt man sich an? Was ist etablierte Forschung, und inwieweit passt man sich dem an bei der Formulierung von Forschungsantr\u00c3\u00a4gen oder Projekten dem an, wo legt man eigene Schwerpunkte &#8211; auch wenn man Berichte von &#8222;etablierten&#8220; Forschenden liest, wie Gabi Reinmann <a href=\"http:\/\/gabi-reinmann.de\/?p=2820\">hier<\/a> schreibt. <\/p>\n<p>Hartmut Rosa blickt nochmals zur\u00c3\u00bcck und konstatiert, dass jede neue Technologie erst mit Skepsis empfangen wurde. Er macht aufmerksam auf eine Entfesselung von M\u00c3\u00b6glichkeiten, das Spiel von Technologie und Menschen. Der Umgang mit neuen Technologien ist und bleibt schwierig. Sch\u00c3\u00b6n finde ich vor allem seine Feststellung:<\/p>\n<blockquote><p>Die Menschen denken, das Problem liege bei ihnen als individuellen Akteuren \u00e2\u20ac\u201c wenn wir ein Zeitpoblem haben, dann muss es wohl an uns liegen. Die Beschleunigungs- und Steigerungslogik ist in der Natur moderner Gesellschaften und auch in ihren kulturellen Programmen verankert. Deshalb kann man nicht durch Zeitmanagement oder mehr innere Gelassenheit die Probleme l\u00c3\u00b6sen.<\/p><\/blockquote>\n<p>, so das Statement von Rosa hier (http:\/\/www.stifterverband.info\/publikationen_und_podcasts\/webtv\/rosa\/index.html).<br \/>\nIch denke, genau hier liegt das Problem &#8211; es fehlt eine Diskussion \u00c3\u00bcber Ver\u00c3\u00a4nderungen, die Technologien f\u00c3\u00bcr Lernen, Arbeiten, Bildung und das Privatleben, jenseits von Verbannung und Euphorie. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Stifterverband hat eine neue Interviewreihe geschaltet: &#8222;Die kommenden Tage: Risiken und Chancen in der Wissensgesellschaft&#8220; (Link) Namhafte Wissenschaftler kommen zu Wort: Gerd Gigerenzer, Harald Rosa, Peter Kruse und Klaus Leggewie. 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