{"id":1918,"date":"2011-12-09T17:12:29","date_gmt":"2011-12-09T17:12:29","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=1918"},"modified":"2011-12-09T17:34:05","modified_gmt":"2011-12-09T17:34:05","slug":"qualifikationsanforderungen-fur-enterprise-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/qualifikationsanforderungen-fur-enterprise-2\/","title":{"rendered":"Qualifikationsanforderungen f\u00c3\u00bcr Enterprise 2.0"},"content":{"rendered":"<p>F\u00c3\u00bcr die einen Unternehmen ist Enterprise 2.0 ein alter Hut, f\u00c3\u00bcr die anderen noch eine Herausforderung. Aber wohl kaum eine Branche kann es sich leisten, diesen Trend zu ignorieren. Eine klare Positionierung auf der Grundlage der Chancen und Risiken ist notwendig, wobei die Grundlagen f\u00c3\u00bcr diese Bewertung weitgehend fehlen. Auch die Entwicklung von KPIs erweist sich als schwierig, da eine klare Ableitung von Ursache und Wirkung in diesem komplexen Umfeld schwierig ist.\u00c2\u00a0 So gibt es abseits der Evangelisten auch eine lebhafte Diskussion dar\u00c3\u00bcber, was Enterprise 2.0 \u00c3\u00bcberhaupt bringt bzw. an welchen Stellen und mit welchen Zielsetzungen Web 2.0 im Unternehmenskontext genutzt werden soll.\u00c2\u00a0 Basiert die Entscheidung f\u00c3\u00bcr eine strategische Einf\u00c3\u00bchrung von Web 2.0 in einem Unternehmen daher nicht auf die \u00c3\u0153berzeugung des Nutzens (&#8222;See the light&#8220;) ist es entweder das ungute Gef\u00c3\u00bchl, dass die Wettbewerber hier etwas machen, was ihnen einen Vorteil verschaffen w\u00c3\u00bcrde oder der Druck aus dem Unternehmen, in dem die Web 2.0-Bewegung zahlreiche kaum noch zu kontrollierende Web 2.0-Buschbr\u00c3\u00a4nde entfacht hat (&#8222;Feel the heat&#8220;).<\/p>\n<p>Das Ergebnis ist zum einen, dass die oft hohen Erwartungen nicht erf\u00c3\u00bcllt werden oder ein Konflikt zwischen engagierten Web 2.0ern im Unternehmen und grundlegenden Fragen der Datensicherheit und Nutzens f\u00c3\u00bcr das gesamten Unternehmen. Sicherlich gibt es auch zahlreiche positive Beispiele f\u00c3\u00bcr den Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen, grundlegende Fragen scheinen aber nach wie vor nicht beantwortet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/125041.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1923\" title=\"web20-unternehmen\" src=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/125041.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"235\" \/><\/a>Einige dieser Fragen werden im Buch &#8222;Web 2.0 &#8211; Neue Qualifikationsanforderungen in Unternehmen&#8220; untersucht. Dazu geh\u00c3\u00b6rt beispielsweise die Frage, f\u00c3\u00bcr welche Unternehmen Web 2.0 geeignet ist. Dabei zeigte sich, dass Web 2.0 eine besondere Relevanz\u00c2\u00a0 f\u00c3\u00bcr die Wirtschaftszweige besitzt, die<\/p>\n<p>(1) eine besondere N\u00c3\u00a4he zu IT haben,<\/p>\n<p>(2) in hohem Ma\u00c3\u0178e mit Forschung und Entwicklung befasst sind,<\/p>\n<p>(3) eine hohe Komplexit\u00c3\u00a4t in der Produktions- und Dienstleistungsprozessen haben und<\/p>\n<p>(4) wo sich ein hoher Nutzen der Anwendungen zeigt.<\/p>\n<p>Aber nicht nur die Branchen haben Einfluss auf die Bedeutung der Web 2.0-Kompetenzen, sondern auch das Unternehmensprofil. Identifiziert wurden hier Merkmale wie<\/p>\n<p>(1) Internationalit\u00c3\u00a4t,<\/p>\n<p>(2) Altersstruktur,<\/p>\n<p>(3) Wettbewerbsintensit\u00c3\u00a4t,<\/p>\n<p>(4) Unternehmenskultur und mit geringem Einfluss die<\/p>\n<p>(5) die Unternehmensgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e.<\/p>\n<p>Im Zentrum der Forschung standen aber die Qualifikationsanforderungen, die im Zusammenhang mit Web 2.0 in Unternehmen stehen. Dabei wird sich nicht auf die Nutzungsebene beschr\u00c3\u00a4nkt, sondern eine systematische Analyse vorgenommen, die folgende Aspekte umfasst:<\/p>\n<p>(1) Kommunikation im virtuellen Raum<\/p>\n<p>(2) Kooperationsf\u00c3\u00a4higkeit in virtuellen Arbeitswelten<\/p>\n<p>(3) Umgang mit Informationen und Wissen<\/p>\n<p>(4) Datenschutz, rechtliche Aspekte und Vertraulichkeitsanforderungen<\/p>\n<p>(5) Eigenverantwortliches Lernen und parallele Aufgabenbearbeitung sowie<\/p>\n<p>(6) IT-Kompetenzen<\/p>\n<p>Die Ergebnisse stellen dabei nicht nur eine Momentaufnahme dar, sondern prognostizieren auch die Entwicklung der Relevanz dieser Kompetenzfacetten f\u00c3\u00bcr 2015 und stellen damit eine wichtige Grundlage f\u00c3\u00bcr die Planung und Umsetzung der Personalentwicklung in diesem Bereich dar.<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong><\/p>\n<p>Berhard Schmidt-Hertha, Helmut Kuwan, Gerd Gidion, Yves Waschb\u00c3\u00bcchen,\u00c2\u00a0 Claudia Strobel (Hrsg.): Web 2.0 \u00e2\u20ac\u201c Neue Qualifikationsanforderungen in Unternehmen. Bielefeld: W. Bertelsmann<\/p>\n<p>Rezension auch unter <a href=\"http:\/\/www.socialnet.de\/rezensionen\/12664.php\">http:\/\/www.socialnet.de\/rezensionen\/12664.php <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00c3\u00bcr die einen Unternehmen ist Enterprise 2.0 ein alter Hut, f\u00c3\u00bcr die anderen noch eine Herausforderung. Aber wohl kaum eine Branche kann es sich leisten, diesen Trend zu ignorieren. Eine klare Positionierung auf der Grundlage der Chancen und Risiken ist notwendig, wobei die Grundlagen f\u00c3\u00bcr diese Bewertung weitgehend fehlen. 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