{"id":196,"date":"2006-06-12T19:58:00","date_gmt":"2006-06-12T17:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/?p=306"},"modified":"2006-06-12T19:58:00","modified_gmt":"2006-06-12T17:58:00","slug":"qualitatsentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/qualitatsentwicklung\/","title":{"rendered":"Qualit&#228;tsentwicklung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"113\" vspace=\"0\" hspace=\"0\" height=\"113\" border=\"0\" align=\"left\" src=\"http:\/\/www.macupdate.com\/images\/icons\/10744.png\" \/>Interessanter Beitrag von Ehlers, U-D.(2006). Bildungsrelevante Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung. Qualit\u00c3\u00a4tskompetenz als Grundlage f\u00c3\u00bcr Partizipation im Qualit\u00c3\u00a4tsprozess. In: Sindler, A.; Bremer, C.; Dittler, U.; Hennecke, P.; Sengstag, C.; Wedekind, J. (Hrsg.) Qualit\u00c3\u00a4tssicherung im E-Learning, S. 33-54abstract:<\/p>\n<blockquote><p>Der Beitrag stellt das Konzet bildungsrelevanter Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung vor. Sie zielt auf die Verbesserung p\u00c3\u00a4dagogischer Handlungszusammenh\u00c3\u00a4nge &#8211; und damit vor allem auf eine Professionalisierung des Aushandlungsprozesses zwischen Lernenden udn Lernarrangements ab. Qualit\u00c3\u00a4tsstrategien f\u00c3\u00bcr E-Learning &#8211; so die These &#8211; m\u00c3\u00bcssen in diesem Bereich wirksam sein. D.h. dass die handelnden Akteure in einen Lernprozess eintreten, in dessen Verlauf sie sich mit den neuen oder ver\u00c3\u00a4nderten Werten und handlungsrelevanten Mustern eines neuen Qualit\u00c3\u00a4tsverst\u00c3\u00a4ndnisses auseinandersetzen. Insgesamt werden drei Komponenten eingef\u00c3\u00bchrt: 1) Partizipations- und Aushandlungsprozesse, die Lernende und andere Stakeholder an der Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung beteiligen2) ein Rahmenmodell, das Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung in vier Schritte unterteilt und zeigt, an welchen Stellen Partizipations- und Aushandlungsprozesse auftreten und 3) die Ausarbeitung des Konzeptes der Qualit\u00c3\u00a4tskompetenz, welches Kompetenzen umfasst, die im partizipativen Qualit\u00c3\u00a4sentwicklungsprozess notwendig sind. <\/p><\/blockquote>\n<p \/><b>Thesen<\/b><\/p>\n<blockquote><p>1) Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung erzielt nur einen Effekt, wenn auch der Bildungsprozess der Lernenden in den Blick genommen wird2) Qualit\u00c3\u00a4t entsteht aus einer Ko-Produktion zwischen Lenenden und Lernarrangement3) Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung muss auf eine Professionalisierung und Beteiligung relevanter Stakeholder abzielen (S. 34)<\/p><\/blockquote>\n<p>Qualit\u00c3\u00a4t bisher vor allem &quot;Effektivit\u00c3\u00a4tsvergleiche&quot; (No-Significant-Different-Phenomenon)Problem: komplexes Wirkungsgef\u00c3\u00bcge, Lerntheorie nicht mediales Merkmal macht den Unterschied<\/p>\n<blockquote><p>&quot;Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass Lernmedien nicht eine Lernqualit\u00c3\u00a4t per se zugeschrieben werden kann, sondern dass diese erst im Prozess des Lernens entsteht und vom Lerner und von der Lernerin mit bestimmt wird&quot; (S. 38)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&quot;Qualit\u00c3\u00a4t entsteht demnach in Interaktion von Lernenden und Lernarrangement (vg. Fendt, 2000, S. 69) und ist damit ein Aushandlungsprozess&quot; (S. 39)<\/p><\/blockquote>\n<p>in diesem Aushandlungsprozess m\u00c3\u00bcssen vier Faktoren konkretisiert werden1. Wer? Die an der Aushandlung teilnehmenden Stakeholder2. Was? Das Objekt der Aushandlung3. Was? Die Werte und Normen in Bezug auf Qualit\u00c3\u00a4t4. Wie? Methode der AushandlungQualit\u00c3\u00a4tskompetenz-ModellDimension 1. Wissen \u00c3\u00bcber Qualit\u00c3\u00a4t (= reine Wissen \u00c3\u00bcber M\u00c3\u00b6glichkeiten zur Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung)Dimension 2: Erfahrungen mit dem Einsatz von Qualit\u00c3\u00a4tsstrategien und Qualit\u00c3\u00a4tsinstrumentenDimension 3. Qualit\u00c3\u00a4tsgestaltung und -innovationsf\u00c3\u00a4higkeit (Modifikation des Wissens)Dimension 4: Qualit\u00c3\u00a4tsanalyseangelehnt an das Modell von Baacke zur Medienkompetenz<\/p>\n<blockquote><p>ZusammenfassungS. 50: Eine direkte Einflussnahme auf das Ergeb nis des o\u00c3\u00b6dagogischen Prozesses k\u00c3\u00b6nnen QMSysteme im Bildungsbereich daher nicht haben. Sie m\u00c3\u00bcssen vielmehr auf eine Professionalisierung der am Bildungsprozess beteiligten Akteure- der Lernenden, der LEhrenden und auch der anderen organisationalen Akteure &#8211; abzielen.&quot;<\/p><\/blockquote>\n<p><i>Reflexion<\/i>: Ehlers schildert klar die Notwendigkeit der Integration von Stakeholdern in den Evaluationsprozess. Wichtig ist m.E., dass Studierende partizipativ an Evaluationsmassnahmen beteiligt werden und nicht nur als &quot;Datenlieferer&quot; gesehen werden. Dass dieses Konzept schwierig und langwieriger umzusetzen ist als bisherige Konzepte, ist klar. Die gemeinsame Aushandlung von Zielen, Werten und Normen ist nicht einfa<br \/>\nch, aber dringend notwendig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interessanter Beitrag von Ehlers, U-D.(2006). Bildungsrelevante Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung. Qualit\u00c3\u00a4tskompetenz als Grundlage f\u00c3\u00bcr Partizipation im Qualit\u00c3\u00a4tsprozess. In: Sindler, A.; Bremer, C.; Dittler, U.; Hennecke, P.; Sengstag, C.; Wedekind, J. (Hrsg.) Qualit\u00c3\u00a4tssicherung im E-Learning, S. 33-54abstract: Der Beitrag stellt das Konzet bildungsrelevanter Qualit\u00c3\u00a4tsentwicklung vor. 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