{"id":2299,"date":"2012-11-12T11:13:01","date_gmt":"2012-11-12T11:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2299"},"modified":"2012-11-12T11:13:01","modified_gmt":"2012-11-12T11:13:01","slug":"die-breite-medienpadagogischer-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/die-breite-medienpadagogischer-forschung\/","title":{"rendered":"Die Breite medienp\u00c3\u00a4dagogischer Forschung"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist sie schon wieder vorbei, die <a href=\"http:\/\/mms.uni-hamburg.de\/dgfetagung\/\" target=\"_blank\">Herbsttagung der Sektion Medienp\u00c3\u00a4dagogik der DGfE<\/a> in Hamburg. Wieder zur\u00c3\u00bcck hatte ich kurz Zeit, einige Gedanken, die mir w\u00c3\u00a4hrend der Konferenz durch den Kopf gegangen sind, nochmals zusammen zu fassen.\u00c2\u00a0Begonnen hat die Tagung der Sektion mit dem <a href=\"http:\/\/mms.uni-hamburg.de\/dgfetagung\/doktorandenforum\/\" target=\"_blank\">Doktorandenforum<\/a>. Wir hatten dieses Jahr mehr Einreichungen als Zeit, so dass wir leider nicht alle Beitr\u00c3\u00a4ge annehmen konnten. Daf\u00c3\u00bcr konnten diejenigen, die nicht aktiv vorstellen konnten, ein Poster mitbringen, das in der Postersession dann auch von mehreren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nachgefragt wurde. F\u00c3\u00bcr mich eine sch\u00c3\u00b6ne M\u00c3\u00b6glichkeit, auch den Nachwuchs in der Sektion sichtbar zu machen. Den Doktoranden, die im Forum vorgestellt haben, haben wir (<a href=\"http:\/\/kw.uni-paderborn.de\/index.php?id=5160\" target=\"_blank\">Sanda A\u00c3\u0178mann<\/a> und ich) einen critical friend zur Seite gestellt &#8211; ein Format, das sich f\u00c3\u00bcr mich sehr bew\u00c3\u00a4hrt hat. So haben alle kritischen Freunde konstruktive und gute R\u00c3\u00bcckmeldungen zu den einzelnen Vorhaben gegeben, weiterf\u00c3\u00bchrende Literatur mitgebracht und damit die Diskussion massgeblich bereichert.<br \/>\nWas mir in der inhaltlich-thematischen Ausgestaltung der Tagung bewusst wurde und sich schon im Doktorandenforum andeutete, war die gro\u00c3\u0178e Breite, die medienp\u00c3\u00a4dagogische Forschung und Themenstellungen ausmacht: eine Breite sowohl inhaltlich, aber auch forschungsmethodisch. Es wurden Arbeiten von quantitativen Instrumentenerstellung bis hin zu Dispositivanalysen vorgestellt, die sich thematisch im Spektrum von Familie, Schule, Hochschule bis hin zur betrieblichen Weiterbildung streuten &#8211; f\u00c3\u00bcr mich eine sehr gelungene Darstellung von Breite und Differenziertheit.<\/p>\n<p>Das Tagungsthema fokussierte dieses Jahr mediale Handlungspraxen, und diese Fokussierung zog sich durch viele Beitr\u00c3\u00a4ge (<a href=\"http:\/\/mms.uni-hamburg.de\/dgfetagung\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/Programm-Herbsttagung.pdf\" target=\"_blank\">Abstracts der Beitr\u00c3\u00a4ge finden sich hier<\/a>). Schon in der Er\u00c3\u00b6ffnung der Tagung wies Petra Grell auf (mediale) Handlungspraxen von Tagungskultur hin.\u00c2\u00a0Unterschiedliche Aushandlungsorte und Handlungspraxen mit und durch digitale Medien pr\u00c3\u00a4gten dann auch die gesamte \u00c2\u00a0Tagung, nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell.\u00c2\u00a0So gab es dieses Jahr zum ersten Mal auf der Herbsttagung eine Twitterwall, und war im Pausenraum. Inwieweit das Format Anklang fand, war ich mir nicht sicher, denn es twitterten nur wenige Personen. Mit der aus meiner Sicht starken Wahrnehmung sozialer Medien an der Herbsttagung (was sicherlich auch am &#8222;Hamburger Medienteam&#8220; lag) wurde nochmals damit nochmals das\u00c2\u00a0Erschlie\u00c3\u0178en medialer Handlungspraxen, nicht nur in der Forschung, sondern auch in Wissenschaft und Kommunikation sichtbar.<br \/>\nEs ist nicht m\u00c3\u00b6glich, an dieser Stelle alle Beitr\u00c3\u00a4ge angemessen zu w\u00c3\u00bcrdigen, so dass ich &#8222;nur&#8220; auf einige Dinge kurz eingehen kann, die sich aus meiner Meinung in vielen Beitr\u00c3\u00a4gen zeigten: das war zum einen das Thema der Entgrenzung und das Verschwimmen von Kontexten -\u00c2\u00a0angesto\u00c3\u0178en durch ubiquit\u00c3\u00a4re digitale Medien. Dieses Aufl\u00c3\u00b6sen von Grenzen und Kontexten zeigte sich auf unterschiedlichen Ebenen und Feldern\u00c2\u00a0in vielen Vortr\u00c3\u00a4gen. Die Bearbeitung dieses Spannungsgef\u00c3\u00bcges scheint f\u00c3\u00bcr die Medienp\u00c3\u00a4dagogik eine Herausforderung auch f\u00c3\u00bcr die Analyse von Handlungspraxen und Bildungswerten zu sein. Ein weiterer Punkt betraf die Sichtbarmachung von in digitalen Medien eingeschriebenen Bildungspotenzialen, die in verschiedenen Beitr\u00c3\u00a4gen aufschienen. Auch hier stellte sich die Frage, wie diese in Bildungsprozessen wirksam werden k\u00c3\u00b6nnen.<br \/>\nOffen bleibt f\u00c3\u00bcr mich in vielen Teilen noch die Frage, wie man diese ver\u00c3\u00a4nderten Handlungspraxen und Bildungswerte empirisch angemessen erfassen kann. Ich vermute, dass es hier noch viel mehr kreative Abwandlung bisheriger Methoden ben\u00c3\u00b6tigt, um Ph\u00c3\u00a4nomene erfassen zu k\u00c3\u00b6nnen. Eine weitere Herausforderung liegt dabei auch\u00c2\u00a0in immer k\u00c3\u00bcrzeren Aufmerksamkeitszyklen, die auchFolgen f\u00c3\u00bcr die Forschung haben kann. Die Diskussion um medienp\u00c3\u00a4dagogische Forschung bleibt damit sicherlich spannend \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist sie schon wieder vorbei, die Herbsttagung der Sektion Medienp\u00c3\u00a4dagogik der DGfE in Hamburg. Wieder zur\u00c3\u00bcck hatte ich kurz Zeit, einige Gedanken, die mir w\u00c3\u00a4hrend der Konferenz durch den Kopf gegangen sind, nochmals zusammen zu fassen.\u00c2\u00a0Begonnen hat die Tagung der Sektion mit dem Doktorandenforum. 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