{"id":2356,"date":"2013-01-19T20:42:44","date_gmt":"2013-01-19T20:42:44","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2356"},"modified":"2013-01-19T20:42:44","modified_gmt":"2013-01-19T20:42:44","slug":"lernen-alterer-in-der-offentlichen-verwaltung-mit-web-2-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/lernen-alterer-in-der-offentlichen-verwaltung-mit-web-2-0\/","title":{"rendered":"Lernen \u00c3\u201elterer in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung mit Web 2.0"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?attachment_id=2357\" rel=\"attachment wp-att-2357\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2357\" style=\"margin: 10px;\" alt=\"2744gross\" src=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/2744gross-210x300.jpg\" width=\"210\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/2744gross-210x300.jpg 210w, https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/2744gross.jpg 454w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a> In den letzten 2 Jahren (Juni 2010 bis Juni 2012) habe ich das Projekt &#8222;<a href=\"http:\/\/www.qualifizierungdigital.de\/index.php?id=330\">Erfahren ins Netz 2.0<\/a>&#8220; begleitet. Das Projekt hatte mich damals aufgrund seiner heraufordernden Zielsetzung gereizt: Das Lernen \u00c3\u00a4lterer Besch\u00c3\u00a4ftiger in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung mit Web 2.0 zu unterst\u00c3\u00bctzen und ihnen die neuen M\u00c3\u00b6glichkeiten von Social Media n\u00c3\u00a4her zu bringen. Die \u00c3\u00b6ffentliche Verwaltung ist nicht gerade bekannt als Early Adopter neuer Technologien und auch \u00c3\u00a4ltere Arbeitnehmer geh\u00c3\u00b6ren nicht zu den Vorreitern des Web 2.0. Warum also diese Thematik? Zum einen k\u00c3\u00b6nnte man genau aus den genannten Gr\u00c3\u00bcnden sagen, dass es wichtig ist gerade diese Zielgruppe mit Web 2.0 vertraut zu machen. Die eigentliche Begr\u00c3\u00bcndung ergibt sich aber daraus, dass der Web 2.0 f\u00c3\u00bcr die \u00c3\u00b6ffentliche Verwaltung eine zunehmend wichtigere Rolle spielt (Stichwort eGovernment) und gleichzeitig der Altersdurchschnitt in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung (in Vergleich zu unternehmen) besonders hoch ist.<\/p>\n<p>Das konkrete Ziel des Projekts war es, \u00c3\u00a4ltere Mitarbeiter\/innen im Umgang mit Web 2.0 zu schulen und die Methoden und Rahmenbedingungen f\u00c3\u00bcr den Kompetenzerwerb und die Umsetzung von Web 2.0-Projekten in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung zu analysieren. In diesem Zusammenhang war es auch notwendig, den aktuellen Stand der Forschung aufzuarbeiten. Die <a href=\"http:\/\/www.waxmann.com\/index.php?id=buecher&amp;no_cache=1&amp;L=0&amp;tx_p2waxmann_pi1[oberkategorie]=OKA999999&amp;tx_p2waxmann_pi1[buch]=BUC123195\">Abschlusspublikation<\/a>, die nun erschienen ist, behandelt genau diese beiden Bereiche: Im ersten Teil werden die Themenfelder &#8222;\u00c3\u00a4ltere Arbeitnehmer&#8220;, &#8222;\u00c3\u00b6ffentliche Verwaltung&#8220; und &#8222;Web 2.0&#8220; beleuchtet und in Verbindung gebracht. Im zweiten Teil werden die Ergebnisse aus dem Projekt dargestellt. Dadurch ergibt sich sowohl ein eher theoretischer und ein eher praktischer Blick auf die Gesamtthematik.<\/p>\n<p>Von besonderer Bedeutung, so hat das Projekt gezeigt, ist nicht das Alter, sondern eher die vorherrschenden Altersbilder und Rahmenbedingungen. Es gibt viele erfolgreiche Beispiele f\u00c3\u00bcr den Einsatz von Web 2.0 in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung und auch \u00c3\u00a4ltere Mitarbeiter\/innen sind nicht weniger in der Lage Web 2.0 zu nutzen als J\u00c3\u00bcngere. Was eher fehlt ist ein Zutrauen in die \u00c3\u00a4ltere Generation. Die gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ten Hindernisse im Projekt waren\u00c2\u00a0 die Rahmenbedingungen in der Verwaltung, wie mangelnde Zeit\/fehlende Ressourcen und andere Priorit\u00c3\u00a4tensetzungen.<\/p>\n<p>Um die Chancen von Web 2.0 auch in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung zu nutzen, wird kein Weg an \u00c3\u00a4lteren Mitarbeiter\/innen vorbeigehen. Die hier angesprochene Thematik ist daher von hoher praktischer Relevanz. Das Buch lohnt sich daher sowohl f\u00c3\u00bcr Praktiker, insb. Personalentwickler in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung, als auch Wissenschaftler, die den Wandel in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung begleiten wollen.<\/p>\n<p><strong>Schewe, R. &amp; Rohs, M. (Hrsg.) (2013). Erfahren ins Netz 2.0: Lernen \u00c3\u00a4lterer Besch\u00c3\u00a4ftigter mit Web 2.0 in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung. M\u00c3\u00bcnster: Waxmann Verlag.<\/strong> (<a href=\"http:\/\/www.waxmann.com\/?eID=texte&amp;pdf=2744.pdf&amp;typ=inhalt\">Inhaltsverzeichnis<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten 2 Jahren (Juni 2010 bis Juni 2012) habe ich das Projekt &#8222;Erfahren ins Netz 2.0&#8220; begleitet. Das Projekt hatte mich damals aufgrund seiner heraufordernden Zielsetzung gereizt: Das Lernen \u00c3\u00a4lterer Besch\u00c3\u00a4ftiger in der \u00c3\u00b6ffentlichen Verwaltung mit Web 2.0 zu unterst\u00c3\u00bctzen und ihnen die neuen M\u00c3\u00b6glichkeiten von Social Media n\u00c3\u00a4her zu bringen. 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