{"id":25,"date":"2005-10-18T07:46:00","date_gmt":"2005-10-18T07:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/archives\/866"},"modified":"2005-10-18T07:46:00","modified_gmt":"2005-10-18T07:46:00","slug":"kreativitat-vs-outlook","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/kreativitat-vs-outlook\/","title":{"rendered":"Kreativit&#228;t vs. Outlook"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/web.iwi.unisg.ch\/org\/iwi\/iwi_web.nsf\/wwwTeamGer\/BackAndrea.htm\">Prof. Andrea Back<\/a> wirft in ihrem <a href=\"http:\/\/www.learningcenter.unisg.ch\/homepage.htm\">Newsletter<\/a> einen interessanten Fokus auf die Mensch-Maschine Schnittstelle im B\u00c3\u00bcroalltag:<\/p>\n<p>&#8222;Hochtechnisierter B\u00c3\u00bcroalltag &#8211; zu viel des Guten<br \/>\nWie lautet ein aktuelles Credo des E-Learning-Designs? Lernen im Arbeitsprozess und folglich am Arbeitsplatz, d.h. sowohl informell als auch didaktisch strukturiert, dies dann aber in kleinen Fast-Food-Happen. Dass man am Arbeitsplatz nur schwer in Ruhe lernen kann, das wissen viele aus eigener Erfahrung. Da helfen selbst bester Wille und ein T\u00c3\u00bcrschild &#8222;Learning in Progress&#8220; nicht viel.<br \/>\nJetzt gibt es ein Sprachrohr f\u00c3\u00bcr dieses Unbehagen, das vermutlich auch schon Sie befallen und Selbstvorw\u00c3\u00bcrfe ausgel\u00c3\u00b6st hat: Das Buch &#8222;Slow Life&#8220;. Darin behandelt J.-C. Honor\u00c3\u00a9 Strategien, wie effizienter mit der Technikschwemme umgegangen werden kann. Die Computerworld Schweiz (23.9.05, S. 46) widmet diesen Gedanken den Artikel &#8222;Technik lenkt zu sehr ab&#8220;. Dort lesen wir: &#8222;Der typische B\u00c3\u00bcrolist wird durchschnittlich alle drei Minuten gest\u00c3\u00b6rt: durch ein klingelndes Telefon, ein piepsendes Handy oder durch die Signalt\u00c3\u00b6ne seines E-Mail- und Chat-Programms, die von neuen elektronischen Meldungen k\u00c3\u00bcnden. Das Problem ist dabei, dass das menschliche Hirn mindestens acht Minuten ohne Unterbrechung braucht, um halbwegs kreativ zu sein. Dieses Missverh\u00c3\u00a4ltnis f\u00c3\u00bchre dazu, dass die Technik, die uns eigentlich h\u00c3\u00a4tte Erleichterung bringen sollen, uns davon abh\u00c3\u00a4lt, unsere Aufgaben zu erledigen&#8220;.<br \/>\nSo &#8211; das muss man erst mal auf sich wirken lassen. (In der Denkpause kann ich schnell mal die SMS abrufen, die gerade bei mir eingetroffen ist.) Ohne Lernpsychologe zu sein, bin ich \u00c3\u00bcberzeugt, dass diese Produktivit\u00c3\u00a4tseinbussen mindestens ebenso beim Lernen zu beklagen sind, denn das ist doch kreative Arbeit par excellence! Tja was nun? Einige Firmen wagen erste Schritte zur Technoabstinenz, schliesst der Artikel. Bei Veritas Software w\u00c3\u00bcrden sich die Mitarbeiter kurz vor dem Wochenende verpflichten, wenigstens untereinander keine Mails auszutauschen.&#8220;<\/p>\n<p>Vor allem der Aspekt der Kreativit\u00c3\u00a4tsentwicklung, der durch zu viele St\u00c3\u00b6rungen hervorgerufen wird, erscheint mir erw\u00c3\u00a4hnenswert und sollte sich als Freiraum erk\u00c3\u00a4mpft werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Andrea Back wirft in ihrem Newsletter einen interessanten Fokus auf die Mensch-Maschine Schnittstelle im B\u00c3\u00bcroalltag: &#8222;Hochtechnisierter B\u00c3\u00bcroalltag &#8211; zu viel des Guten Wie lautet ein aktuelles Credo des E-Learning-Designs? Lernen im Arbeitsprozess und folglich am Arbeitsplatz, d.h. sowohl informell als auch didaktisch strukturiert, dies dann aber in kleinen Fast-Food-Happen. Dass man am Arbeitsplatz nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-25","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-mandyschiefner"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}