{"id":2529,"date":"2013-07-21T21:43:42","date_gmt":"2013-07-21T21:43:42","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2529"},"modified":"2013-07-21T21:45:04","modified_gmt":"2013-07-21T21:45:04","slug":"lehre-im-sommersemester-2013-ein-ruckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/lehre-im-sommersemester-2013-ein-ruckblick\/","title":{"rendered":"Lehre im Sommersemester 2013: ein R\u00c3\u00bcckblick"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist das Sommersemester 2013 an der TU Kaiserslautern vorbei und ich wage an dieser Stelle einen ersten R\u00c3\u00bcckblick auf die Lehre in diesem Semester an neuem Ort mit neuer Zielgruppe, und &#8222;alten&#8220; wie &#8222;neuen&#8220; Themen. W\u00c3\u00a4hrend ich in Duisburg vor allem Erwachsenenbildner als Studierende hatte, lehre ich in Kaiserslautern vor allem im Lehramtsstudium. Dies bedingt neue Akzentuierungen im Bereich der Medien, und ver\u00c3\u00a4nderte Themen, welche vor allem im Schulentwicklungsseminar sichtbar wurden. Wichtig war mir in beiden Seminaren, dass die Studierenden auch selbst aktiv werden und eigene Themen auch in das Seminar einbringen konnten &#8211; \u00c2\u00a0und dar\u00c3\u00bcber hinaus ihre Rolle sowohl in Schule als auch in Unterricht reflektieren. R\u00c3\u00bcckblickend kann ich f\u00c3\u00bcr beide Seminare folgende Fazits ziehen:<\/p>\n<p>Im Schulentwicklungs-Seminar habe ich mit Masterstudierenden verschiedene Trends und Themen von Schulentwicklung beleuchtet. Ausgehend von diversen Trends, mit denen Schule aktuell konfrontiert ist, haben wir zusammen im Laufe des Semesters unterschiedliche Facetten von Schulentwicklung beleuchtet, die am Schluss in ein Schulentwicklungskonzept eingeflossen sind, das Studierende interessengeleitet konzipieren sollten. In den Konzepten wurde die gesamte Breite an Themen f\u00c3\u00bcr eine innere Schulentwicklung deutlich: von Profilierungen im Bereich Bewegte Schule \u00c3\u00bcber Unterrichtsentwicklung in Form von jahrgangs\u00c3\u00bcbergreifenden Orientierungsstufen \u00c3\u00bcber die Einf\u00c3\u00bchrung digitaler Medien in Unterrichtskonzepte bis hin zur Konzeption eines Systems ohne Noten und Sitzenbleiben. Die Themen waren sehr heterogen, aber durchaus anregend f\u00c3\u00bcr die Diskussion um Schulentwicklung. Klar geworden ist den Studierenden jedenfalls, so die R\u00c3\u00bcckmeldungen, dass sie mehr mit Schulentwicklung zu tun haben, als ihnen das zu Beginn klar war.<\/p>\n<p>Das Medienp\u00c3\u00a4dagogik-Seminar fand als Blended Learning Seminar mit 4 Pr\u00c3\u00a4senzsitzungen statt und widmete sich dem Thema Medien in der Schule. Studierende mussten sich sowohl einen gro\u00c3\u0178en Block des Seminars selbst erarbeiten, als auch ein Unterrichts- oder Forschungsprojekt mit Medien konzipieren und durchf\u00c3\u00bchren und dar\u00c3\u00bcber hinaus ihre Erfahrungen \u00c3\u00bcber das Semester hinweg in einem Portfolio festhalten. Die virtuelle Zusammenarbeit stellte dabei f\u00c3\u00bcr die Bachelorstudierenden eine Herausforderung dar, die sie aber gut gemeistert haben. Ich hatte durch die Zusammenarbeit mit einer Schule (einen herzlichen Dank an die <a href=\"http:\/\/www.bbs1-kl.de\">BBS 1 in Kaiserslautern<\/a>\u00c2\u00a0und den engagierten Lehrpersonen) die M\u00c3\u00b6glichkeit, einem Teil der Studierenden die Gelegenheit zu geben, ihre Unterrichtsprojekte auch in die Tat umzusetzen. Die Lehramtsstudierenden haben dann eine Unterrichtseinheit mit dem Smartphone konzipiert, die ganz unterschiedlich waren: angefangen von Erkl\u00c3\u00a4rvideos in Mathematik \u00c3\u00bcber Videodrehs zur Handynutzung von Sch\u00c3\u00bclerinnen und Sch\u00c3\u00bclern oder Informationskompetenzf\u00c3\u00b6rderung mit dem Smartphone bis hin zu Geo-Caching. In der Reflexion des Gesamten gab es dann sowohl f\u00c3\u00bcr die Studierenden als auch f\u00c3\u00bcr die Sch\u00c3\u00bclerinnen und Sch\u00c3\u00bcler einige Anker zum Nachdenken &#8211; auch \u00c3\u00bcber die Reflexion selbst. Herausfordernd dabei war vor allem die Methode des Portfolios, hier haben die Studierenden in der Anfertigung (und ich im Feedback auf diese) viel gelernt.<\/p>\n<p>Alles in allem bleibt nach einem Semester Lehre festzuhalten, dass es f\u00c3\u00bcr mich ein gutes Semester war, mich mit den \u00c2\u00a0Anforderungen an der neuen Uni vertraut zu machen. Vor allem die Diskussionen mit den Lehramtsstudierenden waren hilfreich, sowohl \u00c3\u00bcber die Anforderungen der Lehramtsstudierenden in ihrem sp\u00c3\u00a4teren Beruf als auch \u00c3\u00bcber die Lehre im Lehramts zu reflektieren. Im Vergleich zu bisherigen Lehrveranstaltungen haben wir auch mehr \u00c3\u00bcber verschiedene Anforderungen an Lehre sowohl als Inhalt von Lehrveranstaltungen als auch als Form von Lehrveranstaltungen diskutiert. Einige dieser Diskussionen werde ich nutzen, um beispielsweise das Medienp\u00c3\u00a4dagogik-Seminar nochmals zu \u00c3\u00bcberarbeiten &#8211; die Praxisphasen in der Schule wird es aber auf jeden Fall wieder geben. \u00c2\u00a0So bin ich gespannt auf die Lehre im n\u00c3\u00a4chsten Semester.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist das Sommersemester 2013 an der TU Kaiserslautern vorbei und ich wage an dieser Stelle einen ersten R\u00c3\u00bcckblick auf die Lehre in diesem Semester an neuem Ort mit neuer Zielgruppe, und &#8222;alten&#8220; wie &#8222;neuen&#8220; Themen. W\u00c3\u00a4hrend ich in Duisburg vor allem Erwachsenenbildner als Studierende hatte, lehre ich in Kaiserslautern vor allem im Lehramtsstudium. 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