{"id":2868,"date":"2014-07-02T16:05:02","date_gmt":"2014-07-02T16:05:02","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2868"},"modified":"2014-07-02T07:09:12","modified_gmt":"2014-07-02T07:09:12","slug":"15-jahre-jim-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/15-jahre-jim-studie\/","title":{"rendered":"15 Jahre JIM Studie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.qualiboxx.de\/wws\/pics\/20652620-20652876-1-jim_studie_schmuckbild.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"170\" \/>Jedes Jahr aufs neue erscheint die JIM Studie, in der Jugendliche zum Besitz und zum Umgang\u00c2\u00a0Medien befragt werden. Sie liefert damit einen\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0aktueller Blick auf den Medienumgang von Heranwachsenden. Nun hat der Medienp\u00c3\u00a4dagogische Forschungsverbund die Daten der letzten Jahre in der Brosch\u00c3\u00bcre <a href=\"http:\/\/www.mpfs.de\/fileadmin\/JIM15\/PDF\/15JahreJIMStudie.pdf\" target=\"_blank\">&#8222;15 Jahre JIM Studie&#8220;<\/a> zusammengestellt bzw. die Daten der einzelnen Jahre zueinander in Beziehung gesetzt und damit sehr plastisch die Entwicklungen vor allem im Medienbereich der letzten Jahre darstellt. \u00c2\u00a0Sowohl in der Gegen\u00c3\u00bcberstellung der Daten einzelner Jahre\u00c2\u00a0als auch in der kontinuierlichen Entwicklung einzelner Medienangebote zeigen sich hier interessante Entwicklungen. W\u00c3\u00a4hrend sich bei bonmedialen Freizeitaktivit\u00c3\u00a4ten keinerlei Ver\u00c3\u00a4nderungen zeigen (Freunde treffen und Sport machen sind immer noch an der Spitze) zeigen sich Ver\u00c3\u00a4nderungen in anderen Bereichen sehr deutlich, beispielsweise im Radio h\u00c3\u00b6ren oder bei der Zunahme der Mediennutzung vielf\u00c3\u00a4ltiger Art \u00c3\u00bcber das Internet (Online Angebote von Tageszeitungen, Computerspiele, Fernsehen oder Computerspielen). So kommt der Bericht auf S 22 zur Feststellung:<\/p>\n<blockquote><p>Der Zugang zum Internet ist mittlerweile jederzeit gew\u00c3\u00a4hrleistet.<\/p><\/blockquote>\n<p>Deutlich sieht man auch, dass Jugendliche immer h\u00c3\u00a4ufiger auf eigene Ger\u00c3\u00a4te zugreifen k\u00c3\u00b6nnen (z.B. mp3-Player,\u00c2\u00a0feste oder tragbare Spielekonsolen, &#8230;) und sich auch die mobile Nutzung digitaler Medien durch Smartphones stark verbreitet hat.<\/p>\n<p>Wenn man allerdings auf die Nutzung schaut, steht konstant &#8222;Kommunikation&#8220; an erster Stelle &#8211; wobei mir die Unterscheidung in einzelne Bereiche der Nutzung immer weniger plausibel erscheint, denn wann ist eine Handlungspraxis reine Unterhaltung oder Kommunikation? Diese holzschnittartige Darstellung von Mediennutzung m\u00c3\u00bcsste vermutlich in den n\u00c3\u00a4chsten Jahren differenziert werden bzw. durch andere Verfahren, die vielleicht nicht so sehr das Medium fokussieren, erg\u00c3\u00a4nzt werden.<\/p>\n<p>Was mir allerdings am gesamten Bericht gut gef\u00c3\u00a4llt ist die grafische Aufbereitung der Ergebnisse. So wird beispielsweise die &#8222;Abwanderung&#8220; der Jugendlichen von sch\u00c3\u00bclerVZ auf Facebook visuell gelungen dargestellt &#8211; und ich bin sicher, die ein oder andere Abbildung wird man in verschiedenen Pr\u00c3\u00a4sentationen wieder \u00c3\u00bcber den Weg laufen ;-).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Jahr aufs neue erscheint die JIM Studie, in der Jugendliche zum Besitz und zum Umgang\u00c2\u00a0Medien befragt werden. Sie liefert damit einen\u00c2\u00a0\u00c2\u00a0aktueller Blick auf den Medienumgang von Heranwachsenden. 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