{"id":2888,"date":"2014-07-29T19:44:20","date_gmt":"2014-07-29T19:44:20","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2888"},"modified":"2014-08-07T13:09:13","modified_gmt":"2014-08-07T13:09:13","slug":"ruckblick-auf-das-sommersemester-2014-forschungswerkstatt-schulentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/ruckblick-auf-das-sommersemester-2014-forschungswerkstatt-schulentwicklung\/","title":{"rendered":"R\u00c3\u00bcckblick auf das Sommersemester 2014: Forschungswerkstatt Schulentwicklung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"http:\/\/www.sowi.uni-kl.de\/typo3temp\/pics\/efe4a84089.jpeg\" alt=\"\" width=\"177\" height=\"133\" \/>Mit den heutigen m\u00c3\u00bcndlichen Pr\u00c3\u00bcfungen ist f\u00c3\u00bcr mich nun das Sommersemester 2014 \u00e2\u20ac\u201c zumindest in der Pr\u00c3\u00a4senzeit \u00e2\u20ac\u201c fast vorbei. Zeit, ein wenig zur\u00c3\u00bcck zu schauen. Das letzte Semester stand dabei vor allem im Zeichen von\u00c2\u00a0Schulentwicklung und forschendem Lernen, und dies auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Neben Input im Fernstudiengang Schulmanagement zu dieser Thematik hat mich vor allem die Forschungswerkstatt Schulentwicklung besch\u00c3\u00a4ftigt, die ich an mein Seminar \u00e2\u20ac\u017eAktuelle Trends und Herausforderungen der Schulentwicklung\u00e2\u20ac\u0153 angedockt hatte.Im Gegensatz zu Forschungswerkst\u00c3\u00a4tten, die man aus der Lehrerbildung kennt, forschen aber in dieser nicht die Lehramtsstudierenden zu Themen aus dem Bereich Schulentwicklung, sondern die Sch\u00c3\u00bclerinnen und Sch\u00c3\u00bcler. Zusammenfassen kann man die Idee der\u00c2\u00a0Forschungswerkstatt folgenderma\u00c3\u0178en:<\/p>\n<blockquote><p>In der \u00e2\u20ac\u017eForschungswerkstatt Schulentwicklung\u00e2\u20ac\u0153 erforschen Sch\u00c3\u00bclerinnen* in kleinen Forschungsgruppen die eigene schulische Praxis. Die Forschungsgruppen bieten den Sch\u00c3\u00bclerinnen Raum, um eigene Fragen zu stellen und Ph\u00c3\u00a4nomene zu untersuchen. Sie lernen so Methoden der Sozial- und Bildungswissenschaften in der Schule kennen und erwerben dabei prop\u00c3\u00a4deutische und forschungsorientierte Kompetenzen. Gleichzeitig werden die Sch\u00c3\u00bclerinnenbef\u00c3\u00a4higt, eine reflektierte Haltung gegen\u00c3\u00bcber der Institution Schule zu entwickeln und sie sozialwissenschaftlich zu erforschen, aber auch mit zu gestalten.<br \/>\nUnterst\u00c3\u00bctzung erhalten die Sch\u00c3\u00bclerInnen durch Masterstudierende des Seminars \u00e2\u20ac\u017eSchulentwicklung\u00e2\u20ac\u0153. Die Studierenden bieten zun\u00c3\u00a4chst Grundlagen zum Einstieg in Schulentwicklung und das Forschen an und stehen w\u00c3\u00a4hrend des Forschungsprozesses als Coach f\u00c3\u00bcr Fragen und Probleme zur Verf\u00c3\u00bcgung. Studierenden erhalten so einen Blick in die (Schul-)Praxis und erweitern ihr Wissen sowohl im Bereich Schulentwicklung aber auch hinsichtlich sozialwissenschaftlicher Forschungsmethoden sowie deren Umsetzung.\u00e2\u20ac\u00a8 Die Funktion als Lernbegleiter erm\u00c3\u00b6glicht es den Studierenden ihr didaktisches Repertoire zu erweitern sowie bisherige Methoden und Kompetenzen weiterzuentwickeln und zu festigen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Da die Pilotschule des ersten Durchgangs in Landau war, musste das Coaching auf elektronischem Wege geschehen, was sich als nicht ganz einfach herausstellte. Es war doch mehr Einarbeitung n\u00c3\u00b6tig als erwartet. Gespannt war ich vor allem, welche Themenbereiche Sch\u00c3\u00bclerinnen untersuchen wollten. Folgende Themen haben sich die einzelnen Sch\u00c3\u00bclergruppen\u00c2\u00a0dann ausgesucht: Mittel und Methoden zur St\u00c3\u00a4rkung des Zusammengeh\u00c3\u00b6rigkeitsgef\u00c3\u00bchls am Beispiel von Schulkleidung, Auswirkungen von Mitbestimmung im Unterricht auf das Klassenklima, Fragen zur Integration von Allgemeinwissen in den Unterricht, Fragen zur \u00c3\u0153berlastung im Unterricht sowie Fragen zur Motivation von Sch\u00c3\u00bclerinnen im Unterricht. Zu den einzelnen Themen\u00c2\u00a0planten die Sch\u00c3\u00bclerinnen dann Umfragen\u00c2\u00a0an der Schule, die sie im Anschluss mit Studierenden\u00c2\u00a0auswerteten. Ich freue mich schon, wenn die Sch\u00c3\u00bclerinnen ihre Ergebnisse dann\u00c2\u00a0auf der Tagung im Oktober auch mit der \u00c3\u2013ffentlichkeit teilen.\u00c2\u00a0Ebenso bin ich gespannt, welche Auswirkungen die Forschungswerkstatt an der Pilotschule hat, dazu vielleicht sp\u00c3\u00a4ter mehr. Doch wie ist dieses Format eingesch\u00c3\u00a4tzt worden?<\/p>\n<p>Die R\u00c3\u00bcckmeldungen der <em>Sch\u00c3\u00bclerinnen<\/em> zur Forschungswerkstatt waren durchaus ambivalent: So haben viele auf der einen Seite das Forschen an eigenen Themenstellungen genossen.\u00c2\u00a0Auf der anderen Seite gestaltete sich aber neben der Forschungst\u00c3\u00a4tigkeit\u00c2\u00a0 die Zusammenarbeit mit den Studierenden als herausfordernd, angefangen von Austauschzeiten bis hin zur Kommunikationsform. Die unterschiedlichen Schul- und Unilogiken waren dabei\u00c2\u00a0auf vielen Ebenen sp\u00c3\u00bcrbar.<\/p>\n<p>Aber auch die <em>Studierenden<\/em> erlebten das Seminar als Herausforderung, brach es doch mit Vorstellungen und bisherigen Erfahrungen universit\u00c3\u00a4rer Lehre, die die Studierenden in der gemeinsamen Nachbesprechung als \u00e2\u20ac\u017eReferate-Absitzen\u00e2\u20ac\u0153 bezeichneten. In diesem Seminar mussten sie Verantwortung sowohl f\u00c3\u00bcr die inhaltliche Ausgestaltung als auch f\u00c3\u00bcr Sch\u00c3\u00bclerinnen \u00c3\u00bcbernehmen und waren konfrontiert mit einem Projekt, in dem nicht immer alles rundlief. Umso erfreulicher eine R\u00c3\u00bcckmeldung aus dem Seminarbogen: \u00e2\u20ac\u017eIm Seminar habe ich gelernt, wie man mit Problemen umgeht&#8220;.<\/p>\n<p>Und nicht zuletzt f\u00c3\u00bcr <em>mich<\/em> war das Seminar eine Herausforderung, zum einen im Handeln an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule, zum anderen war ich auch immer wieder\u00c2\u00a0hin- und hergerissen zwischen Offenheit und Kontrolle, zwischen Laufenlassen und Einfangen \u00e2\u20ac\u201c ein Balanceakt, der aber auch nochmals die Chance bot, mit den Studierenden, immerhin angehenden Lehrpersonen, quasi am Modell zu reflektieren.<\/p>\n<p>Umso mehr freue ich mich daher, dass ich die Forschungswerkstatt im Wintersemester fortsetzen werde und die Anregungen zu Verbesserung von Sch\u00c3\u00bclern und Studierenden mitnehmen und umsetzen kann \u00e2\u20ac\u201c mit einer neuen Gruppe Sch\u00c3\u00bclerinnen und Sch\u00c3\u00bcler, neuen Lehrpersonen und neuen Studierenden. Die Vorbereitungen laufen so langsam\u00c2\u00a0an.<\/p>\n<h6>*Es war in der Tat eine reine M\u00c3\u00a4dchenklasse \u00e2\u20ac\u201c auch eine neue Erfahrung f\u00c3\u00bcr mich.<\/h6>\n<p>Nachtrag 3.8.2014:<\/p>\n<p>Eine Sch\u00c3\u00bclerin hat f\u00c3\u00bcr die lokale Tagespresse einen Artikel zum Projekt verfasst \ud83d\ude42 :<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2899 size-medium\" src=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz-300x212.jpg\" alt=\"Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz-300x212.jpg 300w, https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz-1024x723.jpg 1024w, https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz-900x636.jpg 900w, https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Forschungsprojekt_KL_Rheinpfalz.jpg 1754w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den heutigen m\u00c3\u00bcndlichen Pr\u00c3\u00bcfungen ist f\u00c3\u00bcr mich nun das Sommersemester 2014 \u00e2\u20ac\u201c zumindest in der Pr\u00c3\u00a4senzeit \u00e2\u20ac\u201c fast vorbei. 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