{"id":2995,"date":"2014-11-10T21:48:01","date_gmt":"2014-11-10T21:48:01","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=2995"},"modified":"2014-11-27T16:33:17","modified_gmt":"2014-11-27T16:33:17","slug":"gelesen-wir-bestimmen-die-probleme-selbst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/gelesen-wir-bestimmen-die-probleme-selbst\/","title":{"rendered":"Gelesen: &#8222;Wir bestimmen die Probleme selbst&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Heute bin ich auf einen Beitrag in der Zeitschrift Profil hingewiesen worden (Danke <a href=\"http:\/\/www.scheppler-online.de\/neu\/Homepage\/Home.html\" target=\"_blank\">Rene Scheppler<\/a>). Unter der \u00c3\u0153berschrift <a href=\"https:\/\/www.evernote.com\/shard\/s2\/sh\/426547b4-fc58-4733-812a-b0dd1a436901\/5812ccf398b2aa8fe1fc719bc91f5560\/res\/c259c72e-5bbd-40c5-b66a-2614d271dcff\/6_2014_ladenthin.pdf\" target=\"_blank\">&#8222;Wir bestimmen die Probleme selbst&#8220;<\/a> setzt sich <a href=\"http:\/\/volker-ladenthin.de\/?page_id=39\" target=\"_blank\">Volker Ladenthin<\/a> u.a. mit Bildungszielen, Bildungspolitik aber auch der Rolle von wissenschaftlichen (Gro\u00c3\u0178-)Projekten wie der PISA Studie\u00c2\u00a0auseinander, die nicht mehr kontrolliert (im positiven Sinne) werden kann, weil das Geld dazu fehlt:<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<blockquote><p>Dieses Problem betrifft alle empirische Forschung in der P\u00c3\u00a4dagogik: Da Empirie teuer ist, besteht kaum die Chance, kontrollierende oder alternative Forschungen gleicher Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enordnung aufzustellen. Zum ersten Mal in der Geschichte der P\u00c3\u00a4dagogik entscheidet \u00c3\u00bcber das, was erforscht wird, nicht die Logik eines Faches, sondern die finanzielle Ausstattung von Forschung.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Da die Empirie nur Aspekte von Wirklichkeit erforschen kann und da es keine nennenswerte Alternativforschung gibt, sehen Politiker, die sich auf \u00e2\u20ac\u02dcPISA\u00e2\u20ac\u2122 berufen nur ein Segment der Wirklichkeit. Sie sehen, was sie laut \u00e2\u20ac\u02dcPISA\u00e2\u20ac\u2122 sehen sollen. Und auf dieser selektiven Grundlage entscheiden sie. Daher sind jene Ent- scheidungen suboptimal, die auf diesen Daten beruhen: denn es gibt keine Kontrolldaten, keine Alternativen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>(ebd., S. 15).<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Nun ist es sicherlich nicht angebracht, hier eine Empirie-Schelte anzubringen, zumal der Begriff verschieden verwendet wird (worauf Gabi <a href=\"http:\/\/gabi-reinmann.de\/?p=182\" target=\"_blank\">hier<\/a> hinwies). Wichtig erscheint mir aber der Hinweis auf\u00c2\u00a0 eine\u00c2\u00a0Anerkennung von Vielfalt der Erkenntnismethoden \u00c2\u00a0&#8211; auch in der Erziehungswissenschaft. Und Bildung ist in der Tat mehr als PISA-Ergebnisse, und es w\u00c3\u00a4re wirklich mehr als\u00c2\u00a0bedauerlich, wenn Schulentwicklung darauf reduziert wird, sich nur unter Steuerungsaspekten auf Ergebnisse quantitativ orientierten Verfahren zu berufen.\u00c2\u00a0Und noch bedauerlicher w\u00c3\u00a4re es,\u00c2\u00a0wenn sich unsere Gesellschaft wirklich davon verabschiedet h\u00c3\u00a4tte, sich \u00c3\u00bcber Ziele von Bildung zu verst\u00c3\u00a4ndigen (ebd., S. 18).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute bin ich auf einen Beitrag in der Zeitschrift Profil hingewiesen worden (Danke Rene Scheppler). 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