{"id":324,"date":"2006-11-22T08:19:08","date_gmt":"2006-11-22T07:19:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/?p=444"},"modified":"2006-11-22T08:19:08","modified_gmt":"2006-11-22T07:19:08","slug":"dfg-projekt-open-access","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/dfg-projekt-open-access\/","title":{"rendered":"DFG Projekt Open Access"},"content":{"rendered":"<p>Folgende E-Mail habe ich gestern erhalten:<\/p>\n<blockquote><p>DFG-Projekt: Bundesweite Online-Informationsplattform zum Thema Open Access<\/p>\n<p>Seit September 2006 f\u00c3\u00b6rdert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erstellung einer bundesweiten Informationsplattform zu Open Access, die kooperativ von den Universit\u00c3\u00a4ten Bielefeld, G\u00c3\u00b6ttingen, Konstanz und der Freien Universit\u00c3\u00a4t Berlin betrieben wird, unterst\u00c3\u00bctzt durch die Deutsche Initiative f\u00c3\u00bcr Netzwerkinformation (DINI). Durch die Plattform sollen Wissenschaftler, deren Fachverb\u00c3\u00a4nde, Universit\u00c3\u00a4tsleitungen sowie die interessierte \u00c3\u2013ffentlichkeit umfassend \u00c3\u00bcber Ziele und Einsatz von Open Access informiert und<br \/>\nmit praxisnahen Handreichungen bei der konkreten Umsetzung unterst\u00c3\u00bctzt werden.<\/p>\n<p>Unter Open-Access-Publikationen versteht man weltweit frei zug\u00c3\u00a4ngliche wissenschaftliche Ver\u00c3\u00b6ffentlichungen im Internet. Ziel der Open-Access-Bewegung ist eine st\u00c3\u00a4rkere Nutzung dieser Publikationsform, um so die Verbreitung und Nutzung wissenschaftlichen Wissens zu maximieren. Die Rezeption von Open-Access-Publikationen ist in der Regel, wie neuere Studien zeigen [1], schon heute um ein Vielfaches h\u00c3\u00b6her als bei traditionell kostenpflichtigen Ver\u00c3\u00b6ffentlichungen. Dies bedeutet f\u00c3\u00bcr die einzelnen Autoren und<br \/>\nAutorinnen, aber auch f\u00c3\u00bcr deren Institutionen eine nachweisbar bessere &#8222;Sichtbarkeit&#8220; in der internationalen Scientific Community. Die Unterzeichnung der &#8222;Berliner Erkl\u00c3\u00a4rung \u00c3\u00bcber offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen&#8220; [2] durch zahlreiche nationale und internationale Wissenschafts- und F\u00c3\u00b6rdereinrichtungen und eine wachsende Zahl an Universit\u00c3\u00a4ten unterstreicht die gesamtwissenschaftspolitische Bedeutung von Open Access.<\/p>\n<p>Eine Umfrage der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Erfahrung von Autorinnen und Autoren mit Open Access [3] zeigt zwar eine noch geringe Nutzung von Open-Access-Publikationsm\u00c3\u00b6glichkeiten, doch eine gro\u00c3\u0178e Bereitschaft zur aktiven F\u00c3\u00b6rderung des Open Access in Deutschland. Deshalb fordert die DFG als Mit-Unterzeichner der &#8222;Berliner Erkl\u00c3\u00a4rung&#8220; &#8211; wie viele andere nationale F\u00c3\u00b6rdereinrichtungen &#8211; alle Projektnehmer explizit zur Ver\u00c3\u00b6ffentlichung in referierten Open-Access-Zeitschriften oder zum Verf\u00c3\u00bcgbarmachen von<br \/>\ndigitalen Kopien auf Open-Access-Servern auf.<\/p>\n<p>Informationen zu Open Access fanden sich bisher lediglich unkoordiniert erstellt und zum Teil weit verstreut im Internet bzw. waren vom pers\u00c3\u00b6nlichen Engagement Einzelner vor Ort abh\u00c3\u00a4ngig. Diese Tatsache ist mit verantwortlich f\u00c3\u00bcr die Diskrepanz zwischen der wachsenden internationalen Bedeutung von Open Access einerseits und der vergleichsweise geringen Bekanntheit und Praxis bei den deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern andererseits.<\/p>\n<p>Das Ziel der neuen Open-Access-Informationsplattform ist es, dieser Entwicklung in Deutschland entgegenzuwirken. Das Angebot richtet sich in erster Linie an wissenschaftliche Autoren und Autorinnen, Hochschulleitungen und Fachgesellschaften. Derzeitige Informations- und Nutzungsdefizite in der deutschen Hochschullandschaft sollen durch die zielgruppenspezifische Aufbereitung relevanter Informationen zu Open Access ausger\u00c3\u00a4umt werden. Schwerpunkte der Informationsplattform sollen zudem konkrete<br \/>\nHandlungsempfehlungen und Argumentationshilfen sowie die Vermittlung und der Austausch von praktischen Erfahrungen sowie Materialien zu Open Access sein.<\/p>\n<p>Die vier Projektpartner geh\u00c3\u00b6ren zu den Vorreitern auf dem Gebiet des Open Access in Deutschland. Nach ihrer Fertigstellung im Mai 2007 wird die Online-Plattform allen interessierten Nutzern und Nutzerinnen sowie zus\u00c3\u00a4tzlichen Kooperationspartnern zum Informations- und Erfahrungsaustausch zur Verf\u00c3\u00bcgung stehen. Die Deutsche Initiative f\u00c3\u00bcr Netzwerkinformation sieht in dem neuen Informationsangebot eine Chance, die einschl\u00c3\u00a4gigen Open-Access-Aktivit\u00c3\u00a4ten von DINI noch breiter bekannt zu machen. Plattformentwicklung und<br \/>\nBetrieb werden daher durch DINI mit getragen.<\/p>\n<p>Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Projekts <a href=\"http:\/\/www.openaccess-germany.de\"><\/a>http:\/\/www.openaccess-germany.de <\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Folgende E-Mail habe ich gestern erhalten: DFG-Projekt: Bundesweite Online-Informationsplattform zum Thema Open Access Seit September 2006 f\u00c3\u00b6rdert die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Erstellung einer bundesweiten Informationsplattform zu Open Access, die kooperativ von den Universit\u00c3\u00a4ten Bielefeld, G\u00c3\u00b6ttingen, Konstanz und der Freien Universit\u00c3\u00a4t Berlin betrieben wird, unterst\u00c3\u00bctzt durch die Deutsche Initiative f\u00c3\u00bcr Netzwerkinformation (DINI). 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