{"id":353,"date":"2006-12-13T22:01:09","date_gmt":"2006-12-13T21:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/?p=496"},"modified":"2006-12-13T22:01:09","modified_gmt":"2006-12-13T21:01:09","slug":"vortrag-story-game-and-scripting","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/vortrag-story-game-and-scripting\/","title":{"rendered":"Vortrag: Story, Game and Scripting"},"content":{"rendered":"<p>Der Vortrag der heutigen Educational Engeniering Vorlesung wurde von Gabi Reinmann zum Thema \u00c2\u00abStory, Game und Scripting: Analoge und direkte Impulse f\u00c3\u00bcr die Hochschullehre\u00c2\u00bb gehalten.<\/p>\n<p>Hier nur ein paar kurze Denkimpulse, denn das Referat kann <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de\/downloads\/arbeitsberichte\/Arbeitsbericht11.pdf\">hier<\/a> nachgelesen werden.<\/p>\n<p>Gabi Reinmann zog die Analogie zwischen der Spieleentwicklung und der didaktischen Planung von Hochschulveranstaltungen.<br \/>\nDer Hochschullehrer hat zwei Aufgaben, die er erf\u00c3\u00bcllen muss, n\u00c3\u00a4mlich inhaltlichen Aufgaben und methodischen Aufgaben:<\/p>\n<ul>\n<li>inhaltliche Aufgaben: Selektion des Lernstoffs, Sequenzierung, Verkn\u00c3\u00bcpfung, Aufbereitung des Lernstoffs,  Umsetzung von Bologna Anforderungen<\/li>\n<li>methodische Aufgaben: Welche Methode w\u00c3\u00a4hlt er f\u00c3\u00bcr seine Lehrveranstaltung aus: Rezipieren, \u00c3\u0153ben, Explorieren, Probleme l\u00c3\u00b6sen, Pr\u00c3\u00a4sentieren<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Aufgaben sind zum Teila abh\u00c3\u00a4ngig von Erfahrungen.<\/p>\n<p>\u00e2\u2020\u2019 Zusammenhang zwischen Spiel und verschiedenen Lernformen zeigt folgende Grafik sehr schon (entnommen dem Forschungsbericht):<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"426\" height=\"278\" src=\"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/12\/1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Frage, die sich mir stellt, ist: wie kann man diese Forschungsbegeisterung in die Lehre bringen? Wie schafft man es, diese Begeisterung zu \u00c3\u00bcbertragen? Welche Seminarformen sind in welchem Fach geeignet daf\u00c3\u00bcr?<\/p>\n<p>\u00e2\u2020\u2019 Aus den Herzen aller Mediendidaktiker hat Frau Reinmann mit folgenden Statements gesprochen: Man sollte Medien nicht einsetzen, weil es die Hochschulleitung will oder weil es gerade im Trend liegt. Sie sollten nur eingesetzt werden, wenn didaktisches Potenzial vorhanden ist, das man aussch\u00c3\u00b6pfen kann, wenn digitale Medien einen sog. Mehrwert bieten. Allerdings erfordert dies eine Reflexion \u00c3\u00bcber die eigene Lehrt\u00c3\u00a4tigkeit und das Wissen \u00c3\u00bcber Potenziale von Medien. Diese These ist sicherlich nicht neu, aber immer wieder erw\u00c3\u00a4hnenswert \ud83d\ude42<br \/>\n\u00e2\u2020\u2019 Konstanten der Hochschuldidaktik nennt sie folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Balanceakt zwischen Selbst- und Fremdbestimmung<\/li>\n<li>Gute Inhalte<\/li>\n<li>Aktivierende Methoden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was von vielen nicht verstanden wurde, war die Strukturanalogie, die zwischen der didaktischen Planung von Lehrveranstaltungen und Spieleentwicklung liegt. Viele Zuh\u00c3\u00b6rer, so schien es mir, hingen noch am Vortrag der letzten Woche, in dem es ausdr\u00c3\u00bccklich um Spiele und Lernspiele ging.<\/p>\n<p>Einen guten Hinweis hat <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/web.phz.ch\/phz\/phzschwyz\/content_x.php?link=Petko.htm\">Dominik Petko<\/a> geliefert, mal sehen, ob ich es schaffe, diesen richtig zusammenzufassen: Oft werden Lernumgebungen entwickelt, in dem es (pointiert formuliert) einen meist textbasierten Inhalt gibt, Skripte zum download angeboten werden und ein Forum bereitgestellt wird, das kaum genutzt wird. Was im Gegensatz zu Spielen fehlt, ist die spielerische Aktivit\u00c3\u00a4tskomponente, auch verbunden mit z.T. spielerischem Witz. Die Handlung bzw. die Aktivierung der Studierenden innerhalb einer Lernumgebung ist eher mager.<\/p>\n<p>Meiner Meinung nach kann dieses Dilemma auch mit \u00c2\u00abscripting\u00c2\u00bb minimiert werden, indem die Ersteller der Lernumgebung diese Aktitivit\u00c3\u00a4tskomponente antizipieren und versuchen, in Skripts darzustellen (\u00c3\u00a4hnlich <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/beat.doebe.li\/bibliothek\/t06255.html\">CSCL Scripts<\/a>, zu denen es ja schon viel Literatur gibt), die dann in der Lernumgebung abgebildet werden k\u00c3\u00b6nnen. Dabei soll kein \u00c2\u00abLernspiel\u00c2\u00bb oder etwas \u00c3\u00a4hnliches entstehen, sondern die Studierenden k\u00c3\u00b6nnten angeleitet werden, selbst aktiv zu werden. Allerdings erfordert dies jede Menge Planung. Integrieren kann man z.B. auch aktivierende Aufgaben oder den von Frau Reinmann vorgeschlagenen spielerischen Wettbewerb.<\/p>\n<p>Interessantes Statement am Schluss zum Thema \u00c2\u00abNetGeneration\u00c2\u00bb: das Wissen und der Umgang mit Wissen und Informationen \u00c3\u00a4ndern sich. Dazu ist ein Experimentieren mit Medien, Lernumgebungen, Lernformen, Seminarformen, &#8230;  f\u00c3\u00bcr Hochschulen unerl\u00c3\u00a4sslich, um herauszufinden, was wirkt und was nicht wirkt. Eine Abwechlsung der didaktischen Modelle, eine Vielfalt in den Lernformen, die Studierende kennen lernen sollen, verschiedene Assessmentformen (Erstellung von ConceptMaps, Arbeitsberichte, usw.), usw. sind gut, auch Lernstile von Studierenden zu unterst\u00c3\u00bctzen. Ein Hochschulstudium sollte sich durch die Vielzahl von Seminarformen, Methoden, Assessmentformen, usw. auszeichnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vortrag der heutigen Educational Engeniering Vorlesung wurde von Gabi Reinmann zum Thema \u00c2\u00abStory, Game und Scripting: Analoge und direkte Impulse f\u00c3\u00bcr die Hochschullehre\u00c2\u00bb gehalten. Hier nur ein paar kurze Denkimpulse, denn das Referat kann hier nachgelesen werden. Gabi Reinmann zog die Analogie zwischen der Spieleentwicklung und der didaktischen Planung von Hochschulveranstaltungen. Der Hochschullehrer hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-353","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-mandyschiefner"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=353"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/353\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=353"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=353"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}