{"id":391,"date":"2007-01-29T22:08:17","date_gmt":"2007-01-29T21:08:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/?p=570"},"modified":"2007-01-29T22:08:17","modified_gmt":"2007-01-29T21:08:17","slug":"universitt-der-nchsten-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/universitt-der-nchsten-generation\/","title":{"rendered":"Universit&#228;t der n&#228;chsten Generation"},"content":{"rendered":"<p>Aufzeichnung des Vortrags vom 12. Dezember 2006 von Dirk Baecker, Professor f&uuml;r Soziologie an der Universit&auml;t Witten\/Herdecke, im Rahmen der Vortragsreihe &ldquo;Under Construction&rdquo; der Hafen-City-Universit&auml;t Hamburg.<br \/>\n<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/01\/peters.jpg\" border=\"0\" height=\"87\" width=\"115\" alt=\"peters.jpg\" align=\"left\" \/><\/p>\n<p>Dirk Baeckers These: <b>Universit&auml;res Wissen ist abh&auml;ngig von den Verbreitungsmedien in der Gesellschaft.<\/b> <\/p>\n<p>Er versucht eine Ordnung nach Universit&auml;ten der Schriftgesellschaft, z.B. in der griech. Akademie, den Universit&auml;ten der Buchgesellschaft, die klassische Fachgelehrtenuniversit&auml;t und neu die  Universit&auml;t in der Computergesellschaft. <br \/>Diese braucht andere Typen von Wissen, andere Typen von Problemstellungen und andere Formen von Umgangsformen zwischen Studierenden und Professoren. <\/p>\n<p>Er geht auf Erkundung des &laquo;Imagin&auml;ren der Universit&auml;t&raquo; und der Faszination von Universit&auml;ten.<br \/>\nNicht nur auf Humbold berufen, sondern verschiedene Begr&uuml;ndugnszusammanh&auml;nge<\/p>\n<p>4 Schlaglichter, die an vier dominierenden Verbreitungsmedien gekn&uuml;pft sind:<br \/>\nStrukturen der Gesellschaft abh&auml;ngig von den Medien, die in den Gesellschaften vorherrschen (z.B. Luhmann).<\/p>\n<p>Universit&auml;t etwas ausserordentlich unterschiedliches, dennoch leben Universit&auml;ten immer noch von Sprache, von Schrift, vom Buchdruck und beginnen, vom vom Computer her zu leben.<\/p>\n<blockquote><p>Universit&auml;t ist auch nach 2000 Jahren immer das selbe, n&auml;mlich der Ort, an dem Wissen nicht getraut wird. \ud83d\ude42 Denn, so seine Begr&uuml;ndung, hier weiss man, wie Wissen fabriziert wird. Jeder weiss, wie etwas entsteht. Universit&auml;t ist der Ort, an dem Wissen entwickelt wird unter der Bedingung, dass man dem neuen Wissen auch nur ein wenig traut, denn sonst w&auml;re die Wissensentwicklung nicht m&ouml;glich. <\/p><\/blockquote>\n<p>Wissensgesten vermitteln immer zwischen dem &laquo;Beeindrucken wollen&raquo; und Formulierungen auftauchen zu lassen, die zu Misstrauen anregen. Anders lohnt sich das Denken nicht.<\/p>\n<blockquote><p>Universit&auml;t ist also ein Ort der institutionellen Inszenierung der Autorit&auml;t des Wissesn, um die Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, dass man Wissen braucht, aber gleichzeitig auch vorsichtig sein muss mit dem Wissen. <\/p><\/blockquote>\n<p>Verbeitungsmedien er&ouml;ffnen neue Kommunikationsformen. Er macht dies an vier Gesellschaftsformen fest: <\/p>\n<p>1. Vorsprachgesellschaft <br \/>\n2. Sprachgesellschaft.<br \/>\n3. Buchdruckgesellschaft <br \/>\n4. Computergesellschaft<\/p>\n<p>Eine &laquo;neue Universit&auml;t&raquo; wird klein sein, da Sie &laquo;College&raquo; sein muss, da die Gr&ouml;sse der Universit&auml;t f&uuml;r die Interaktion und Kommunikation entscheidend ist, und zwar nicht als p&auml;dagogische Leerformel, sondern als zentrales Element. Wie dies aussehen kann, schildert Baecker anhand von Wissensmarktpl&auml;tzen. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.podcampus.de\/get.php?web=podcampus-2006-12-18-70325.mp3\">Hier<\/a> kann man den Beitrag anh&ouml;ren<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aufzeichnung des Vortrags vom 12. Dezember 2006 von Dirk Baecker, Professor f&uuml;r Soziologie an der Universit&auml;t Witten\/Herdecke, im Rahmen der Vortragsreihe &ldquo;Under Construction&rdquo; der Hafen-City-Universit&auml;t Hamburg. Dirk Baeckers These: Universit&auml;res Wissen ist abh&auml;ngig von den Verbreitungsmedien in der Gesellschaft. Er versucht eine Ordnung nach Universit&auml;ten der Schriftgesellschaft, z.B. in der griech. 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