{"id":401,"date":"2007-02-07T20:40:43","date_gmt":"2007-02-07T19:40:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/archives\/590"},"modified":"2007-02-07T20:40:43","modified_gmt":"2007-02-07T19:40:43","slug":"vortrag-wann-lohnt-e-learning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/vortrag-wann-lohnt-e-learning\/","title":{"rendered":"Vortrag: Wann lohnt E-Learning"},"content":{"rendered":"<p>Heute fand der letzte Vortrag der <a href=\"http:\/\/www.ifi.unizh.ch\/events\/ring_ee\/\">Ringvorlesung &laquo;Educational Engineering&raquo;<\/a> statt. Eigentlich hatte ich mich auf den Vortrag &laquo;Die Schule der Zukunft &#8211; Auf dem Weg zu Offenheit und Fairness&raquo; eingerichtet, allerdings sprach Robert Stoyan zum Thema  &laquo;Wann lohnt E-Learning?&raquo;. <\/p>\n<p>Als Berechnungsmass schlug er der Einfachheit halber die Zeit vor. Dabei ging es nicht um die Zusatzeffekte von E-Learning, d.h. er verglich nicht die Kosten f&uuml;r den Lerneffekt nach E-Learning Projekt vs. Kosten f&uuml;r Lerneffekt ohne E-Learning Projekt, denn eine Vergleichbarkeit dort nachzuweisen ist schwierig.<br \/>\nHerr Stoyan stellte einige Projekte aus seinem Arbeitsumfeld vor. Interessant war, dass es Projekte waren, die von &laquo;gescheitert&raquo; bis &laquo;optimal&raquo; die ganze Palette abdeckte. So erfuhr man nicht wie oft in E-Learning Veranstaltungen von den best practices, sondern wurde auch auf Stolpersteine aufmerksam gemacht, z.B. &uuml;ber die Wichtigkeit der Entscheidung f&uuml;r die richtige Technologie. <\/p>\n<p>Vor allem die Zusammenfassung am Ende der Vorlesung hat geholfen: Wo bzw. wann lohnt es sich gemessen in Zeit oder ROI?<br \/>\n&#8211; wenn sehr viele Studieng&auml;nge involviert sind<br \/>\n&#8211; wenn viele Studierende das System nutzen<br \/>\n&#8211; erfolgreiche LMS Systeme<br \/>\n&#8211; bei Schulungen bei Grossfirmen<br \/>\n&#8211; in virtuellen Seminaren im Austausch mit anderen Universit&auml;ten<\/p>\n<p>\nEr stellte ein Beispiel f&uuml;r den grossen Einsatz von E-Learning vor. An der Wirtschaftsuniversit&auml;t Wien im Projekt <a href=\"https:\/\/learn.wu-wien.ac.at\/\">Learn@WU<\/a> sind alle Kurse in der Assessmentstufe online, es gibt sozusagen ein virtuelles Einf&uuml;hrungsstudium. Die Idee dahinter: m&ouml;glichst wenig Geld in Studienabbrecher investieren. Aus &ouml;konomischer Sicht macht diese These durchaus Sinn, jedoch bin ich aus p&auml;dagogischer Perspektive einer anderen Meinung. Es bringt nicht viel, Studierende ein Jahr online content vorzusetzen und danach ein Abschlusspr&uuml;fung zu machen, in der nur die besten bestehen. So lernen Studierende die realen Studienbedingungen gar nicht kennen. Es ist meines Erachtens nach nicht unbedingt dazu geeignet, die wirklich besten Studierenden auszuw&auml;hlen. <br \/>Doch zur&uuml;ck zum Vortrag: <\/p>\n<p>Herr Stoyan schliesst mit einer Darstellung verschiedener Phasen des E-Learning Zeitalters:<br \/>\n&#8211; bis 2000 stand vor allem die IT und Informatik im Vordergrund.<br \/>\n&#8211; die Zeit bis 2003 nannte Stoyan die didaktische Phase, in der zum Beispiel auch Konzepte wie Blended Learning sich zu etablierten beginnen<br \/>\n&#8211; und die heutige Zeit bezeichnet er als die BWL Phase (make it pay of)<\/p>\n<p>Bei der Einordnung der letzten Phase bin ich zwiegespalten. Zum einen hat er recht, indem die Kosten f&uuml;r E-Learning Projekte mit dem Auslaufen verschiedener F&ouml;rdermassnahmen (z.B. SVC) wieder ins Bewusstsein r&uuml;cken und E-Learning Projekte nicht mehr mit grossen F&ouml;rdersummen rechnen k&ouml;nnen. Von daher muss sich die Entwicklung eines E-Learning Angebotes m&ouml;glichst kosteng&uuml;nstig sein bzw. einen grossen ROI erzielen. <br \/>\nDennoch denke ich, dass diese Bezeichnung nur f&uuml;r einen Aspekt und keineswegs f&uuml;r die ganze aktuelle Zeit stehen kann. Denn zum Beispiel mit Web 2.0, social software und Open Content steht genau nicht der &ouml;konomische Aspekt im Vordergrund, sondern es verl&auml;uft fast kontr&auml;r dazu. &laquo;Make it pay of&raquo; steht eindeutig bei diesen Aktivit&auml;ten weniger im Vordergrund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute fand der letzte Vortrag der Ringvorlesung &laquo;Educational Engineering&raquo; statt. Eigentlich hatte ich mich auf den Vortrag &laquo;Die Schule der Zukunft &#8211; Auf dem Weg zu Offenheit und Fairness&raquo; eingerichtet, allerdings sprach Robert Stoyan zum Thema &laquo;Wann lohnt E-Learning?&raquo;. Als Berechnungsmass schlug er der Einfachheit halber die Zeit vor. 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