{"id":411,"date":"2007-02-21T13:30:37","date_gmt":"2007-02-21T12:30:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mandyschiefner.ch\/blog\/archives\/616"},"modified":"2007-02-21T13:30:37","modified_gmt":"2007-02-21T12:30:37","slug":"crossover-radio-im-mix-der-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/crossover-radio-im-mix-der-medien\/","title":{"rendered":"Crossover &#8211; Radio im Mix der Medien"},"content":{"rendered":"<p><i>Achtung, Achtung. Hier spricht HaiPod. Ich habe die Kontrolle von Fritz an mich gerissen. Es besteht kein Grund zur Panik. Es wird niemandem etwas passieren. HaiPod wird auf den Frequenzen von Fritz installiert. Nie wieder Fritz. Nein.<\/i><br \/>So beginnt eine interessante Sendung &uuml;ber Podcasts und Radio. Es geht vor allem um das Verh&auml;ltnis von Radio und Podcasts. Was ist der Vorteil von Radio, aber auch der Vorteil von Podcasts?<\/p>\n<blockquote><p>Das digitale Zeitalter ver&auml;ndert auch das Radio und die damit verbundenen H&ouml;rgewohnheiten. Im Podcasting, dem Radio zum Mitnehmen, finden moderne Computer-Technologien und das mobile Lebensgef&uuml;hl der oft jugendlichen Nutzer zusammen. Und in Gro&szlig;britannien &ouml;ffnen sich digitale Rundfunkarchive, damit H&ouml;rer und Zuschauer aus vorhandenem Material eigene Werke schaffen. <br \/>Eine Sendung von Sebastian Kr&auml;mer. <br \/>SWR2 Wissen vom 30.10.2006.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/mp3.swr.de\/swr2\/wissen\/podcast\/swr2-wissen-20061030-crossover---radio-im-mix-der-medien.6444m.mp3\">Den Beitrag anh&ouml;hren<\/a><\/p>\n<p>Hier ein paar interessante Zitate: <\/p>\n<blockquote><p>Und mit dem HaiPod-Szenario bewiesen die Berliner Radiomacher, welche <b>St&auml;rken ein gut gemachtes Radio <\/b>haben kann: Spontaneit&auml;t, Emotionalit&auml;t und eine gute Geschichte erz&auml;hlen. Aber weshalb muss man erst das komplette Programm umwerfen, um die St&auml;rken eines klassischen Radioprogramms gegen&uuml;ber einem digitalen Abspielger&auml;t zu zeigen?<br \/>\nOft wird das Duell zwischen dem traditionellen Radioprogramm und dem MP3-Player nur auf das Thema Musik reduziert. Und es wird Jugendlichen unterstellt, dass sie gar keine Wortbeitr&auml;ge h&ouml;ren m&ouml;chten. Das Ph&auml;nomen PodCasting beweist das Gegenteil.<br \/>\nPodCasting, ein Begriff der sich zusammensetzt aus &#8222;to broadcast&ldquo; senden, und dem Namen eines  MP3-Players, dem &#8222;iPod&ldquo;, stellt mehr dar als blo&szlig;es Musik-Zusammenstellen und ortsunabh&auml;ngig Anh&ouml;ren. Das PodCasting steht f&uuml;r das automatisierte Herunterladen verschiedener Audiodateien aus dem Internet und das selbstbestimmte Zusammenstellen aller vorhandenen Wort- und Musikdateien.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wo liegt aber jetzt der Vorteil von Podcasts gegen&uuml;ber Radio?<\/p>\n<blockquote><p>Ein Motor des PodCast-Booms ist das subjektive Empfinden, &uuml;ber wenig Zeit zu verf&uuml;gen. Viele Radiosendungen werden dort komprimiert, ohne Musikunterbrechungen, angeboten. Dabei bringt der Umgang mit MP3-Player, Internet und dem inhaltlichen Angebot, Mensch und Technik auf eigent&uuml;mliche Art und Weise zusammen. Zum einen erm&ouml;glicht die Technik ein H&ouml;chstma&szlig; an individuellem H&ouml;rverhalten. Auf der anderen Seite werden vor allem die menschlichen Z&uuml;ge des radiophonen Mediums in den Vordergrund gestellt: Das Geschichten-Erz&auml;hlen.<br \/>\nHierdurch werden zwischenmenschliche Kommunikation und die soziale Netzwerkbildung gepflegt.<br \/>\nFehlt zum Beispiel die Zeit zum B&uuml;cherlesen, will man aber dennoch beim literarischen Plausch unter Kollegen mitreden, so l&auml;sst man sich das Buch eben durch einen PodCaster vorlesen. Und auf den unz&auml;hligen Weblogs im Internet tauscht man sich aus &uuml;ber Radiosendungen, die es als Podcast zu abonnieren lohnt: Eine Renaissance f&uuml;r lange Wortsendungen im Angebot der Kulturwellen.<br \/>\nDie bewusste Entscheidung zu solchen PodCasts f&uuml;hrt dazu, dass das gesprochene Wort auch intensiver wahrgenommen wird. Podcasting ist somit ein Einschaltradio einer neuen Art &#8211; ein zeitloses Einschaltradio, das zum konzentrierten und kritischen H&ouml;ren anregt. <\/p><\/blockquote>\n<p>Eine Debatte, die ich auch schon mit mehreren Leuten gef&uuml;hrt habe, beleuchtet der Beitrag, n&auml;mlich den Grad an Professionalit&auml;t, den ein Podcast haben sollte. Es gibt Verfechter von 100%iger Qualit&auml;t und Podcaster, die bewusst ein Holen der Unterlagen oder ein Niesen nicht schneiden. <\/p>\n<blockquote><p>Und Fehlern gehen die PodCaster nicht aus dem Weg: Sie geh&ouml;ren zum guten Ton eines PodCasts. Anders als bei den formatierten und auf Durchh&ouml;rbarkeit optimierten Radiowellen soll hier dem H&ouml;rer ein authentischer Eindruck vermittelt werden.<br \/>\nDabei nehmen die Erz&auml;hler der PodCasts eine andere Rolle ein als die Moderatoren der Radiosender. Statt um handwerkliche Perfektion geht es hier um den Inhalt ihrer Geschichten. Sie werden umso intensiver wahrgenommen, weil sie authentischer klingen, als beim professionellen Radio. Was dort als Fehler gilt, geh&ouml;rt bei Podcasts zum guten Ton. Auf solche H&ouml;r-Erlebnisse lassen sich immer mehr Menschen ein. <\/p><\/blockquote>\n<p>Also: Einfach mal <a href=\"http:\/\/mp3.swr.de\/swr2\/wissen\/podcast\/swr2-wissen-20061030-crossover---radio-im-mix-der-medien.6444m.mp3\">reinh&ouml;hren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtung, Achtung. Hier spricht HaiPod. Ich habe die Kontrolle von Fritz an mich gerissen. Es besteht kein Grund zur Panik. Es wird niemandem etwas passieren. 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