{"id":4274,"date":"2020-04-17T12:49:44","date_gmt":"2020-04-17T12:49:44","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=4274"},"modified":"2020-04-30T12:14:11","modified_gmt":"2020-04-30T12:14:11","slug":"zukunftsszenario-zum-lernen-an-hochschulen-im-digitalen-zeitalter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/zukunftsszenario-zum-lernen-an-hochschulen-im-digitalen-zeitalter\/","title":{"rendered":"Zukunftsszenario zum Lernen an Hochschulen im digitalen Zeitalter"},"content":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren lasse ich im Rahmen meines Seminars &#8222;Medienp\u00e4dagogik&#8220; (Studiengang Integrative Sozialwissenschaften) abschlie\u00dfend ein Essay \u00fcber die Frage schreiben, wie sich die Studierenden das Lernen an einer Universit\u00e4t im &#8222;digitalen Zeitalter&#8220; vorstellen. Dabei zeigen sich zwei Erkenntnisse: Zum einen k\u00f6nnen die Studierenden sich nicht von den Gegebenheiten l\u00f6sen. d.h. die aktuellen Entwicklungen werden fortgeschrieben, obwohl die Frage nicht darauf zielt, wie die Zukunft sein wird (w\u00e4re auch nicht zu beantworten), sondern wie sie aus Sicht der Studierenden sein <em>soll<\/em>. Die zweite Feststellung ist, dass die Studierenden zwar durchaus Vor- und Nachteile der Digitalisierung kennen (behandeln wir auch im Seminar), sich aber vielleicht zur H\u00e4lfte f\u00fcr eine radikale Digitalisierung aussprechen, welche vor allem darauf zielt, flexibel \u00fcber Online-Formate zu lernen. Die andere H\u00e4lfte spricht sich fast vollst\u00e4ndig f\u00fcr eine Mischung zwischen Online- und Pr\u00e4senzlehre aus, wobei die Pr\u00e4senzlehre eher als Erg\u00e4nzung gesehen wird. Nur 5 Prozent der Studierenden sprechen sich f\u00fcr eine weitgehende Pr\u00e4senz-Lehre aus \u2013 teilweise weil sie gegen\u00fcber der Digitalisierung kritisch sind, teilweise, weil sie gro\u00dfen Wert auf die direkte Begegnung legen. Ich denke, dass diese Verteilung auch mit der spezifischen Situation an unserer Uni zu tun hat, da die Studierenden viel pendeln. Ggf. spielt auch die Vereinbarkeit von Studium und Arbeit eine Rolle (auch im grundst\u00e4ndigen Studium!). Ich bin sehr gespannt, ob und wie sich diese Einsch\u00e4tzung in diesem Semester \u00e4ndert, da wir komplett auf Online-Lehre umgestellt haben.<\/p>\n<p>Passend dazu m\u00f6chte ich auf die\u00a0Blogparade zum Thema \u201edigitalisierte Hochschule 2030\u201c von meiner Kollegin Dorit G\u00fcnther aufmerksam machen: <a href=\"http:\/\/www.ulrikearabella.de\/2020\/03\/01\/blogparade-lernwelten-2030\/\">http:\/\/www.ulrikearabella.de\/2020\/03\/01\/blogparade-lernwelten-2030\/\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Impulsgeber ist die SciFi-Kurzgeschichte \u201eLernwelten 2030\u201c: <a href=\"http:\/\/www.ulrikearabella.de\/kurzgeschichte-lernwelten\/\">http:\/\/www.ulrikearabella.de\/kurzgeschichte-lernwelten\/<\/a>\u00a0 Man muss die Story aber nicht unbedingt gelesen haben, um bei der Blogparade einen Kommentar zu diesem Thema zu schreiben. Bisher gibt es viele Beitr\u00e4ge von Studierenden, was erfreulich ist und authentische Sichtweisen zeigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit einigen Jahren lasse ich im Rahmen meines Seminars &#8222;Medienp\u00e4dagogik&#8220; (Studiengang Integrative Sozialwissenschaften) abschlie\u00dfend ein Essay \u00fcber die Frage schreiben, wie sich die Studierenden das Lernen an einer Universit\u00e4t im &#8222;digitalen Zeitalter&#8220; vorstellen. 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