{"id":783,"date":"2009-01-29T10:22:06","date_gmt":"2009-01-29T09:22:06","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=783"},"modified":"2009-01-29T16:09:56","modified_gmt":"2009-01-29T15:09:56","slug":"cfp-fuer-interdisziplinaere-querdenker-im-e-learning","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/cfp-fuer-interdisziplinaere-querdenker-im-e-learning\/","title":{"rendered":"CfP f\u00c3\u00bcr interdisziplin\u00c3\u00a4re &#8222;Querdenker&#8220; im E-Learning"},"content":{"rendered":"<p>Heute hat mich ein spannender Call erreicht, auf den ich gerne aufmerksam machen m\u00c3\u00b6chte. Das\u00c2\u00a0 DFG-Graduiertenkolleg \u00e2\u20ac\u017eQualit\u00c3\u00a4tsverbesserung im E-Learning durch r\u00c3\u00bcckgekoppelte Prozesse\u00e2\u20ac\u0153 l\u00c3\u00a4dt ein zur internationalen Konferenz \u00e2\u20ac\u017eInterdisziplin\u00c3\u00a4re Zug\u00c3\u00a4nge zu technologiegest\u00c3\u00bctztem Lernen\u00e2\u20ac\u0153.<\/p>\n<blockquote><p>Gem\u00c3\u00a4\u00c3\u0178 des Gedankens, dass sich im E-Learning Technologien mit Individuen, Individuen mit Communities und Communities mit Kompetenzen verbinden, wird die Konferenz durch folgende Fragen nach Vernetzung bestimmt: Wie ist die im E-Learning typische Verbindung von Individuen und Communities zu verstehen? Wie genau verbinden sich und interagieren Technologien und Lernende? Wie ist Qualit\u00c3\u00a4t solcher Vernetzungen zu beurteilen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Bewerbungen werden f\u00c3\u00bcr folgende Sessions entgegengenommen:<\/p>\n<p><em><strong>1. From learning in networks to the learning network and back:<\/strong><\/em><br \/>\n\u00c3\u0153blicherweise ist es das lernende Individuum, das in den Blick genommen wird, wenn \u00c3\u00bcber Lernen geforscht wird. Nicht zuletzt die Entwicklungen, die unter dem Stichwort Web 2.0 zusammengefasst werden, zeigen jedoch, dass hier in einer neuen Weise loser oder enger verbundene Communities auf den Plan treten, deren Verhalten und Entwicklung sich nicht nur durch das Zusammenwirken individueller Prozesse erkl\u00c3\u00a4ren l\u00c3\u00a4sst. Die sich hier entwickelnden Dynamiken und Regularien machen es n\u00c3\u00b6tig, unser Verst\u00c3\u00a4ndnis vom Lernen ein St\u00c3\u00bcck weit zu ent-individualisieren bzw. die Frage nach den Beziehungen und Wechselwirkungen zwischen individuellen Lernprozessen und den Lernprozessen von sozio-technischen Gebilden st\u00c3\u00a4rker in die Forschung einzubeziehen.<br \/>\ne-mail: gk-session1@gkel.tu-darmstadt.de<\/p>\n<p><strong><em>2. Matching Learners and Technology I &#8211; Community-based adaptive systems: Learning from learners, a smart idea?<\/em><\/strong><br \/>\nLernen findet im E-Learning grunds\u00c3\u00a4tzlich Technologie-unterst\u00c3\u00bctzt statt, Technologie sollte also eine besondere Form eines wirksamen p\u00c3\u00a4dagogischen St\u00c3\u00bctzwerkes (engl. Scaffold) sein. Diese scheinbar so selbstverst\u00c3\u00a4ndliche Aussage birgt nicht unerhebliche Schwierigkeiten, sobald man genauer auf die Art und Weise und die Funktion von Unterst\u00c3\u00bctzung eingeht.<br \/>\nWie genau gestaltet sich die Mensch-Computer-Beziehung speziell in community-adaptiven Systemen, besteht dort doch die Gefahr eines Mensch-Maschine-Kurzschlusses, indem technisches System und menschliche Akteure ihre Routinen bzw. Verhaltensweisen wechselseitig verst\u00c3\u00a4rken (gut ist, was viele gut finden; hilfreich ist, was vielen hilft) und so gegen Ausnahmen von der Regel, neue Ideen, unkonventionelle L\u00c3\u00b6sungen usw. abschotten. Wo ist der Trade-off zwischen Adaptivit\u00c3\u00a4t und Stimulanz?<br \/>\ne-mail: gk-session2@gkel.tu-darmstadt.de<\/p>\n<p><strong><em>3. Matching Learners and Technology II \u00e2\u20ac\u201c Disruptive or seamless: HCI in eLearning?<\/em><\/strong><br \/>\nAdaptivit\u00c3\u00a4t ist aber nur ein Thema des Verh\u00c3\u00a4ltnisses von Lerner und Technologie. Eng damit verwandt ist die Frage, wie auff\u00c3\u00a4llig oder unmerklich die technologische Unterst\u00c3\u00bctzung sein soll: Soll man den Lerner die Unterst\u00c3\u00bctzung m\u00c3\u00b6glichst gar nicht merken lassen, also die Mensch-Maschine-Interaktion m\u00c3\u00b6glichst bruch- und nahtlos gestalten? Oder sind nicht gerade (Medien-) Br\u00c3\u00bcche und Unterbrechungen des Prozesses zumindest von Fall zu Fall n\u00c3\u00b6tig, um metakognitive F\u00c3\u00a4higkeiten zu provozieren, indem Distanz erzwungen und so Reflexion erm\u00c3\u00b6glicht wird?<br \/>\ne-mail: gk-session3@gkel.tu-darmstadt.de<\/p>\n<p><strong><em>4. Dimensions of Quality and Competences<\/em><\/strong><br \/>\nDass sich die Qualit\u00c3\u00a4t von Lernprozessen am effektiven Kompetenzerwerb zu bemessen hat, ist gegenw\u00c3\u00a4rtig weitgehend Konsens. Doch auch diese auf den ersten Blick so plausible Aussage wirft bei genauerem Hinsehen weitergehende Fragen auf: K\u00c3\u00b6nnen wir Kompetenz erfassen, indem wir nur das lernende Individuum betrachten? Wie viel seiner Kompetenz steckt in der Technologie, die es nutzt; wie viel Kompetenz steckt in der Community, als deren Mitglied es agiert? Wieweit ist Kompetenz messbar, wenn wir doch nur die Performanz beobachten k\u00c3\u00b6nnen? Wie \u00e2\u20ac\u017egut\u00e2\u20ac\u0153 sind generelle E-Learning-Tools und -Plattformen, wenn Kompetenzen nicht allein fachunabh\u00c3\u00a4ngig, sondern immer auch fachbezogen zu bestimmen sind?<br \/>\ne-mail: gk-session4@gkel.tu-darmstadt.de<\/p>\n<p>Und hier noch die Daten:<\/p>\n<p>Submission Deadline: 01.03.2009<br \/>\nEinladung: 01.04.2009<br \/>\nKonferenz: 19. &#8211; 20.06.2009<br \/>\nOrt: TU Darmstadt<br \/>\nWebsite: <a href=\"http:\/\/www.gkel.tu-darmstadt.de\/iatel\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.gkel.tu-darmstadt.de\/iatel\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hat mich ein spannender Call erreicht, auf den ich gerne aufmerksam machen m\u00c3\u00b6chte. 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