{"id":788,"date":"2009-02-19T09:56:04","date_gmt":"2009-02-19T08:56:04","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=788"},"modified":"2009-02-19T23:08:26","modified_gmt":"2009-02-19T22:08:26","slug":"wir-sind-gekommen-um-zu-stoeren-digital-natives-und-ihr-blick-auf-die-unternehmenswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/wir-sind-gekommen-um-zu-stoeren-digital-natives-und-ihr-blick-auf-die-unternehmenswelt\/","title":{"rendered":"Wir sind gekommen um zu st\u00c3\u00b6ren: Digital Natives und ihr Blick auf die Unternehmenswelt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin: 5px; float: left;\" src=\"http:\/\/www.dnadigital.de\/storage\/images\/styles\/upload\/9\/a\/f\/eb6d182e0d790281899d1c0db517d.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"48\" \/>Es wurde ja schon viel \u00c3\u00bcber die Net Generation geschrieben. Zuletzt hat Rolf Schulmeister die Diskussion mit seinem kritischen Beitrag &#8222;<a href=\"http:\/\/www.zhw.uni-hamburg.de\/pdfs\/Schulmeister_Netzgeneration.pdf\" target=\"_blank\">Gibt es eine &#8218;Net Generation&#8216;<\/a>?&#8220; angeheizt. Nun melden sich die Digital Natives selbst zu Wort. Mit dem Buch &#8222;Wenn Anzugtr\u00c3\u00a4ger auf Kapuzenpullis treffen: Die Kunst, aufeinander zuzugehen&#8220; setzen Sie sich mit Unternehmen und UnternehmerInnen auseinander und diskutieren Vorstellungen \u00c3\u00bcber eine (ihre?) zuk\u00c3\u00bcnftige Arbeitswelt.<\/p>\n<p>Nicht zuf\u00c3\u00a4llig sind die Assoziationen zum Buch von Buhse&amp;Stamer &#8222;Enterprise 2.0: Die Kunst loszulassen&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.art-of-letting-go.com\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>), ist doch auch bei diesem Buch Willms Buhse der Initiator. Entstanden ist die Publikation aus den <a href=\"http:\/\/www.dnadigital.de\/\" target=\"_blank\">DNAdigital-Netzwerk<\/a>, das wiederum aus dem dritten Nationalen IT Gipfel (D) hervorgegangen ist. Das Netzwerk bietet Top-Entscheidern und Digital Natives die M\u00c3\u00b6glichkeit, \u00c3\u00bcber die Arbeitswelt der Zukunft\/Enterprise 2.0 zu diskutieren. Und das durchaus auch kritisch.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wir sto\u00cc\u02c6ren, indem wir \u00e2\u20ac\u201c um mit den Worten von Peter Kruse zu sprechen \u00e2\u20ac\u201c Raum schaffen fu\u00cc\u02c6r nichthierarchische Kommunikationsformen: Blogs, Twitter, Wikis und all das was man unter Social Media versteht. Top-down tritt in den Hintergrund, die Linienstruktur scheint zu verschwinden. Die Macht u\u00cc\u02c6ber die Information, die bislang auf den unterschiedlichsten Unternehmensebenen \u00e2\u20ac\u017egehalten\u00e2\u20ac\u0153 wurde, flie\u00c3\u0178t, geht verloren.&#8220; (S. 10)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieses fast gewerkschaftlich anmutende Ansinnen trifft bei den Unternehmen dabei keineswegs auf Ablehnung. Vielmehr wird der Dialog gew\u00c3\u00bcnscht, denn schliesslich handelt es sich bei den DNAs um ein hoch gesch\u00c3\u00a4zte und das &#8222;Morgen&#8220; repr\u00c3\u00a4sentierende Generation &#8211; um nicht zu sagen &#8222;(Informations)Elite&#8220; &#8211; die auch aus \u00c3\u00b6konomischen \u00c3\u0153berlegungen nicht abgewiesen werden sollte. Man ist also an einem Dialog interessiert und das ist auch die Chance, neue Arbeitsformen und Strukturen zu diskutieren -\u00c2\u00a0 und das weckt nicht zuf\u00c3\u00a4llig Assoziationen zum Bestseller &#8222;Wir nennen es Arbeit&#8220; von Friebe&amp;Lobo (<a href=\"http:\/\/www.wirnennenesarbeit.de\/index.html?nr=20060928113212\" target=\"_blank\">Website<\/a>). Es geht um Freiheiten in oder ausserhalb von Unternehmen und die M\u00c3\u00b6glichkeit der pers\u00c3\u00b6nlichen Entwicklung. W\u00c3\u00a4hrend Friebe&amp;Lobo sich von der Festanstellung befreit haben, befreien die DNA die Arbeit aus ihren starren Strukturen (Manifesto der DNA, S. 15). Dabei sind die Forderungen schon in vielen kleinen Unternehmen und StartUps Realit\u00c3\u00a4t. Es geht den DNAs aber um das Grosse und Ganze, um die &#8222;Majors&#8220; und Top-Entscheider.<\/p>\n<p>W\u00c3\u00a4hrend, wie <a href=\"http:\/\/2headz.ch\/blog\/2009\/02\/learntec-2009-ein-vorzeitiger-rueckblick\/\" target=\"_blank\">hier<\/a> gezeigt, Unternehmen auf der einen Seite dazu neigen die Social Networks (Facebook&amp;Co) wieder aus dem Unternehmen zu verbannen, weist August-Wilhelm Scheer darauf hin<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;das Internet und die neuen Web 2.0-Anwendungen bieten die perfekte Plattform fu\u00cc\u02c6r die Vernetzung von Menschen. Die kollektive Intelligenz in einem webbasierten Netzwerk hat insbesondere Einfluss darauf, wie ku\u00cc\u02c6nftig in Unternehmen Ideen fu\u00cc\u02c6r neue Produkte und Dienste entstehen. Zudem kann die so genannte Enterprise 2.0 schneller und flexibler auf Marktvera\u00cc\u02c6nderungen reagieren, denn in einem funktionierenden Netzwerk sollten Anzeichen fu\u00cc\u02c6r A\u00cc\u02c6nderungen des Umfeldes schneller erkannt werden. Dem Management kommt die Aufgabe zu, diese Prozesse zu steuern und dafu\u00cc\u02c6r die richtigen Tools zur Verfu\u00cc\u02c6gung zu stellen.&#8220; (S. 24)<\/p><\/blockquote>\n<p>So wie die Digital Natives als Konstrukt selbst kontrovers diskutiert werden, so ist auch die Frage zum Heil und Weh der Social Networks und der kulturellen Ver\u00c3\u00a4nderungschancen in Unternehmen noch weitgehend ungekl\u00c3\u00a4rt. Das Buch ist so nicht nur ein Anstoss zur Diskussion \u00c3\u00bcber diese Punkte, sondern bietet auch Aufkl\u00c3\u00a4rung, weil die DNA sich hier selbst zu Wort melden &#8211; und statt im Weblog auch mal in Buchform ihren Tagesablauf beschreiben (Jana Hochberg).<\/p>\n<p>Das Buch steht <a href=\"http:\/\/www.scribd.com\/doc\/12544534\/DNAdigital-Wenn-Kapuzenpullis-auf-Anzugtraeger-treffen\" target=\"_blank\">hier<\/a> zum <strong>kostenlosen Download<\/strong> zur Verf\u00c3\u00bcgung, wird zur Cebit auch als Buch erh\u00c3\u00a4ltlich sein und hoffentlich zu vielen Diskussionen anregen. Ich werde es erstmal in Ruhe lesen &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wurde ja schon viel \u00c3\u00bcber die Net Generation geschrieben. Zuletzt hat Rolf Schulmeister die Diskussion mit seinem kritischen Beitrag &#8222;Gibt es eine &#8218;Net Generation&#8216;?&#8220; angeheizt. Nun melden sich die Digital Natives selbst zu Wort. 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