{"id":800,"date":"2009-03-24T22:44:09","date_gmt":"2009-03-24T21:44:09","guid":{"rendered":"http:\/\/2headz.ch\/blog\/?p=800"},"modified":"2009-03-24T22:44:09","modified_gmt":"2009-03-24T21:44:09","slug":"rezensionen-ungewoehnliche-formen-der-weiterbildung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2headz.ch\/blog\/rezensionen-ungewoehnliche-formen-der-weiterbildung\/","title":{"rendered":"Rezensionen: Ungew\u00c3\u00b6hnliche Formen der Weiterbildung"},"content":{"rendered":"<p>Seit ein paar Wochen liegen die B\u00c3\u00bccher auf meinem Schreibtisch, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, mich ihnen zu widmen. Dies m\u00c3\u00b6chte ich nun nachreichen<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sauerlaender.ch\/shop\/detail.cfm?ObjectID=4C42F48A-3005-BE48-220BB3C44F595474\" target=\"_blank\">R\u00c3\u00bcegg, S. (2009) Ist Schule sch\u00c3\u00b6n? Messeauftritte des FORUM WEITERBILDUNG an der Worlddidac 2006<\/a> sowie<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.sauerlaender.ch\/shop\/detail.cfm?ObjectID=4C4792D4-3005-BE48-22D1BD30BD722233\" target=\"_blank\">Amann, K.; Dinkelmann, J.; Oehler, A; Pfiffner, M.; Weibel, W. (2009). Time-out: Gewusst wie. Kreative Auszeit und erfolgreiche R\u00c3\u00bcckkehr im Lehrerberuf<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Beide B\u00c3\u00bccher thematisieren ungew\u00c3\u00b6hnliche Weiterbildungsformate, die sie unterschiedlich aufarbeiten. Schon l\u00c3\u00a4nger liegt auf meinem Schreibtisch das Buch \u00e2\u20ac\u017eComputer und Internet in der Primarschule\u00e2\u20ac\u0153, das ich auch endlich einmal rezensieren m\u00c3\u00b6chte. Aber zu diesem Buch an sp\u00c3\u00a4terer stelle mehr, jetzt erst mal der Reihe nach.<\/p>\n<p>Zuerst zum Buch von Amann et al. Dieses ist eine sehr praxisnah beschriebene Unterst\u00c3\u00bctzung von Lehrpersonen, die sich eine Auszeit nehmen m\u00c3\u00b6chten. Wie genau muss man bei der Planung einer solchen vorgehen? Dabei gibt es eine ganze Reihe von interessanten Hinweise und Informationen. Es beginnt mit Hintergrundinformationen zur Auszeit, z.B. , welche Formen der Auszeit es eigentlich gibt, \u00c3\u00bcber Themen der Gesundheit (Gefahr des Burnotus bis hin zur Analyse der Ausgangssituation verbunden mit der Frage, warum eigentlich Auszeiten sinnvoll sind.<\/p>\n<p>Gespickt wird das Buch mit Erfahrungsberichten (z.B. Stage beim Schulfernsehen, ) bis hin zu Tipps zur Durchf\u00c3\u00bchrung (Nehmen Sie ihr Tagebuch mit, lassen sie \u00c3\u00a4rger zur\u00c3\u00bcck) oder Tipps f\u00c3\u00bcr die R\u00c3\u00bcckkehr (typische R\u00c3\u00bcckkehrer. Stolpersteine, &#8230;. Doch auch die Auswertung kommt nicht zu kurz, Hinweise zur Umsetzung der Auszeit bis hin zum Transfer (wie falle ich nicht wieder in alte Muster zur\u00c3\u00bcck) und einem Ausblick, in dem vor allem die Methode und das Konzept des Sabatical reflektiert wird.<\/p>\n<p>St\u00c3\u00a4rken des Buches sind dabei f\u00c3\u00bcr mich die starke Praxisorientierung und die vertiefende Literatur. Somit wird das Buch zu einem wertvollen Ratgeber mit Checklisten.<\/p>\n<p>Was mir ein wenig gefehlt hat war das kritisches Hinterfragen von Auszeiten als Weiterbildungsmethode f\u00c3\u00bcr Lehrende, wie sie in der Schweiz auch vorkommen (z.B. als <a href=\"http:\/\/www.phzh.ch\/content-n113-sD.html\" target=\"_blank\">Intensivweiterbildung an der PH Z\u00c3\u00bcrich<\/a>).<\/p>\n<p>Das zweite Buch widmet sich Messeauftritten, die ja an sich nicht unbedingt als Lernorte bekannt sind und thematisiert Messeauftritte als Form der Weiterbildung. Die Autoren \u00e2\u20ac\u017ekonfrontier(en) (&#8230;) bei ihrem Auftritt an der Worlddidac ihre \u00c2\u00abKundinnen und Kunden\u00c2\u00bb nicht nur mit ihrem vielf\u00c3\u00a4ltigen Bildungsangebot, sondern immer auch mit einer zentralen Fragestellung. Das angestrebte Ziel ist es also nicht, die Fragen des Publikums zu beantworten, sondern vielmehr das Publikum etwas zu fragen, um es damit an- und (&#8230;) aufzuregen.\u00e2\u20ac\u0153 Dabei soll zum Weiterdenken angerecht werden.<\/p>\n<p>Im Jahr 2006 war die Frage \u00e2\u20ac\u017eIst Schule sch\u00c3\u00b6n\u00e2\u20ac\u0153 und lieferte somit den Buchtitel. Wie es in der Einleitung von Edgar Br\u00c3\u00bctsch heisst: \u00e2\u20ac\u017eSchule kann und soll sch\u00c3\u00b6n sein, als Geb\u00c3\u00a4ude und Aufenthaltsort, als Begegnungsst\u00c3\u00a4tte, als Selbsterfahrung, als (Er-)kenntnisgewinn, als Veranstaltung, als Vorbild. Unterrichten soll genau so sch\u00c3\u00b6n sein wie unterrichtet werden.\u00e2\u20ac\u0153<\/p>\n<p>Und in diesem Buch sind Beitr\u00c3\u00a4ge versammelt, die genau dieser Frage nachgehen: von der Frage nach der Sch\u00c3\u00b6nheit der Lehrenden bis hin \u00c3\u00bcber \u00c3\u00a4sthetische Erziehung an der Schule, Zusammenhang zwischen Schularchitektur und Schulkultur, sowie die Frage danach, was eine sch\u00c3\u00b6ne Schule ausmacht. Eine spannende Frage mit spannenden Antworten, die in diesem Buch von Referenten und Personen aus dem Publikum geliefert werden. Dabei fand ich vor allem das ein oder andere Augenzwinkern der Beitr\u00c3\u00a4ge sehr gelungen und kann mich der Verlagsausschreibung nur anschliessen: \u00e2\u20ac\u017eDabei ist das Buch ein Buch der etwas anderen Art: Keine Sammlung von Antworten, sondern eine spannende und anregende Verbindung von Fragen und Ideen. Die Frage kann letztlich nur jede Leserin und jeder Leser f\u00c3\u00bcr sich selbst beantworten.\u00e2\u20ac\u0153 Manche Beitr\u00c3\u00a4ge finde ich weniger gelungen (z.B. Lehrerzimmer), manche sehr kurz. Aber es gibt auch Beitr\u00c3\u00a4ge, die zur Reflexion anregen, z.B. der Beitrag von J\u00c3\u00bcrgen Oelkers.<\/p>\n<p>Mein Fazit: ein buntes Sammelsurium, das seinen Bildungswert manchmal erst auf den zweiten Blick zeigt, aber sehr zum Weiterdenken anregt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ein paar Wochen liegen die B\u00c3\u00bccher auf meinem Schreibtisch, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, mich ihnen zu widmen. Dies m\u00c3\u00b6chte ich nun nachreichen R\u00c3\u00bcegg, S. (2009) Ist Schule sch\u00c3\u00b6n? Messeauftritte des FORUM WEITERBILDUNG an der Worlddidac 2006 sowie Amann, K.; Dinkelmann, J.; Oehler, A; Pfiffner, M.; Weibel, W. (2009). Time-out: Gewusst wie. 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