Zwischenergebnisse aus unterschiedlichen Projekten

Damit es hier nicht ganz ruhig wird, möchte ich den Raum nutzen, um auf ein paar Publikationen hinzuweisen, die in den letzten Monaten aus den unterschiedlichen Projekten heraus erschienen sind. Coronabedingt konnte die Tagung Bildung, Schule, Digitalisierung in Köln nicht stattfinden. Ich freue mich aber sehr, dass es zumindest den Tagungsband gibt, der frei zugänglich ist:

Dieser Sammelband bündelt über 70 Beiträge zum Themenbereich „Bildung, Schule, Digitalisierung“. Ein zentrales Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu den vielfältigen Aspekten, Perspektiven und Fragen zur Digitalisierung im Kontext schulischer Bildung und Lehrer*innenbildung abzubilden und kritisch zu reflektieren. Thematisiert werden programmatische Vorstellungen zu Digitalisierung und Digitalität, Medienkonzepte und Einsatzszenarien digitaler Medien sowie Fragen ihrer Wirksamkeit. Versammelt sind empirische Originalarbeiten zum Einsatz digitaler Medien, Beispiele guter Praxis, Beschreibungen geplanter Studien sowie theoretische Beiträge zum Themenbereich.“ (Website des Verlags).

Ich habe mit meinem Team  Artikel aus zwei unterschiedlichen Projekten beigesteuert. Der erste Artikel ist im Rahmen des OERlab Projekts entstanden:

Ausgehend vom Projektbeispiel „OERlabs“ wird im Beitrag die Frage verfolgt, welche Implikationen die im Projekt mit Studierenden und Medien als ‚Changemaker‘ exemplarisch vorgenommene Grundlegung für die Gestaltung und Erforschung von Medienbildungsräumen in der Lehrer*innenbildung hat. Dabei wird zusammenfassend davon ausgegangen, dass sie zur Kulturveränderung in (Hoch-)Schule beitragen können. Allerdings werden auch Herausforderungen in der Zusammenarbeit sichtbar, die zu tradierten Themen der Lehrer*innenbildung gehören.

Hofhues, S.; Lukács, B. & Schiefner.Rohs, M. (2020). Medien als ‚Changemaker‘ in der Lehrer*innenbildung. In K. Kaspar, M. Becker-Mrotzek, S. Hofhues, J. König & D. Schmeinck (Hrsg.), Bildung, Schule und Digitalisierung (S. 2010-215). Münster: Waxmann.

Der zweite Artikel behandelt ein neueres Forschungsprojekt EduGraphie, in dem medienbasierte Praktiken von Lehrer*innen im Fokus stehen:

Trotz der Existenz vieler Studien zum Medieneinsatz in Schulen ist noch unzureichend geklärt, wie genau Lehrer*innen digitale Medien in ihren Arbeitsalltag integrieren und welchen Einfluss diese auf ihr Handeln haben. Im Projekt „Kontextsensitive Videographie zur Erfassung digitaler Transformationsprozesse in Schule und Lehrer*innenbildung, EduGraphie“ soll ein mobiles Labor etabliert werden, mit dem medienbasierte Praktiken von Lehrer*innen in der Schule ethnographisch erfasst werden. Derzeit ist das Projekt in der Planungsphase. Der Beitrag stellt das Vorhaben und den anvisierten Erkenntnisgewinn vor.

Troxler, C. & Schiefner-Rohs, M. (2020). Medienbasierte pädagogische Praktiken – Digitale Medien im (beruflichen) Alltag von Lehrer*innen. In K. Kaspar, M. Becker-Mrotzek, S. Hofhues, J. König & D. Schmeinck (Hrsg.), Bildung, Schule und Digitalisierung (S. 376-381). Münster: Waxmann.

Und aus dem FideS-Projekt ist ein Artikel erschienen, der die Evaluation forschenden Lernens in den Fokus nimmt:

Lübcke, E. & Schiefner-Rohs, M. (2020). Evaluation forschungsorientierter Lehre – Eine Chimäre zwischen Qualitätsmanagement und Grundlagenforschung? In M. Merkt, A. Spiekermann, T.  Brinker, A.  Werner  & B. Stelzer. (Hrsg.). Hochschuldidaktik als professionelle Verbindung von Forschung, Politik und Praxis (Blickpunkt Hochschuldidaktik, 137, S. 95-107). Bielefeld: wbv Media

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